Nicht kurzfristig, sondern langfristig denken. Die Kultur in Wiesbaden beleben. Wiesbadens Bürger stärker einbeziehen.

Die OB-Kandidatin der Grünen möchte Menschen zusammenbringen, Menschen, die in Wiesbaden etwas für Wiesbaden etwas bewegen wollen. Das gelte insbesondere für den Bereich der Kultur. Hier wird hauptamtlich aber vor allem auch ehrenamtlich von vielen Menschen großartiges für die Vielfalt und die Lebendigkeit unserer Stadt geleistet, sagte Hinninger im Rahmen eines Gespräches mit Kulturschaffenden aus Wiesbaden mit der hessischen Ministerin. Aus dem Gespräch haben Hinninger viele Anregungen mitgenommen, die sie gerne als Oberbürgermeisterin aufgreifen und vorantreiben wolle.

„Wiesbaden hat mit dem Kulturentwicklungsplan und dem Kulturbeirat die Weichen für eine Stärkung der Kulturszene gestellt. Doch dies allein reicht nicht aus.“Christiane Hinninger

Hinninger ergänzt: Kultur braucht eine bessere finanzielle Ausstattung, damit die freien Spielstätten erhalten und ausgebaut werden, Schmuckstücke wie das Walhalla nicht verfallen und auch künftig ein Nachfolgefestival von Folklore unsere Stadt bereichert. Wie durch entsprechende politischen Rahmenbedingungen das kulturelle Leben gefördert werden könne, zeigten die Aktivitäten des Landes seit die Grünen an der Regierung beteiligt sind. So haben die Handelnden die Mittel für die sozio-kulturellen Zentren mehr als verdoppelt.

Wiesbaden und Hessen braucht eine Kulturlandschaft, an der alle Menschen teilhaben können. Und die Kulturschaffenden brauchen verlässliche Partner in der Politik.“ – Angela Dorn und Christiane Hinninger

Von den Zuwendungen profitiere in Wiesbaden ganz konkret das Team des Schlachthofs. Auch die Mittel für die freien Theater wurden erhöht. Das Wiesbaden Caligari ist wesentlicher Bestandteil der vom Land geförderter wertvollen Arbeit der Programmkinos in Hessen.  Auch die Biennale in Wiesbaden hätten die Grünen mit Landesmitteln unterstützt, ergänzt Ministerin Angela Dorn einige Beispiele, wie Politik bei einer entsprechenden Schwerpunktsetzung das kulturelle Lebens und das Engagement der Kulturschaffenden fördern kann.

“Mit dem Kulturkoffer haben wir der kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen eine neue Bedeutung gegeben.“ – Christiane Hinninger

Kultur sei für die Grünen kein elitäres Angebot für wenige. Kultur müsse für alle zugänglich und erfahrbar sein. Denn Kultur sei der Schlüssel für eine lebendiges Gemeinwesen. In Kunst und Kultur konzentrieren sich die Vielfalt, der Erfahrungsschatz und die Kreativität unserer Gesellschaft. Sie stifteten Gemeinschaft, und vor allem lieferten sie provozierende und oft wegweisende Denkanstöße. Wiesbaden und Hessen braucht eine Kulturlandschaft, an der alle Menschen teilhaben können. Und die Kulturschaffenden brauchen verlässliche Partner in der Politik, so die Politikerinnen abschließend.

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