Laut einer Forsa Studie suchten in den vergangenen zehn Jahren nur sechs von zehn Patienten, berechtigterweise Unterstützung in einer Notaufnahme.

Auch in Wiesbaden suchen viele Menschen mit kleineren Beschwerden unnötigerweise  Rat und Hilfe in der Notaufnahme von Krankenhäusern. In dem Gefühl umsorgt zu werden, nehmen sie auch schon einmal stundenlange Wartezeiten in kauf. Die Folge: Wartezimmer von Notaufnahmen sind überfüllt, unter den Beteiligten entsteht unnötiger Stress und es kommt auch für die Patienten, die ernster erkrankt sind, zu unnötig langen Wartezeiten.

„Wir begrüßen , dass in Wiesbaden einige Möglichkeiten getestet werden, um dem Problem der überfüllten Notfall-Aufnahmen Herr zu werden.“ –Dr. Reinhard Völker, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion

Die Situation ist weitgehend bekannt. Weniger bekannt ist, dass sich wie in Frankfurt am Main auch in der Landeshauptstadt ein Arbeitskreis aus Vertretern des Gesundheitsamtes, der Akutkliniken und des Rettungsdienstes gebildet hat. Dieser Arbeitskreis soll sich um die Notfallversorgung kümmer und diese optimieren, so der gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion Dr. Reinhard Völker.

„Dank erheblicher Anstrengungen haben es die Kliniken und der Rettungsdienst geschafft, die Notfallversorgung in Wiesbaden sicherzustellen.“ – Dr. Reinhard Völker.

Das Pilotprojekt läuft bereits seit Mai. Im Rahmen des Projektes arbeiten rund 50 Partnerpraxen mit den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken, dem St. Josefs Hospital und der Asklepios Paulinen Klinik. zusammen. Die sogenannten Portalpraxen nehmen von den Kliniken überwiesene Akutpatienten noch am gleichen Tag auf. Dr. Völker lobt diese Initiative, befürwortet die Einrichtung der Portalpraxen. Schwere Fälle bleiben in der Notaufnahme.

Klinikstandort Wiesbaden

Zudem bündelt Bürgermeister und Klinikdezernent Dr. Oliver Franz alle Kräfte, um gemeinsam mit den Wiesbadener Kliniken neue Lösungen zu entwickeln. Ziel ist, den Klinikstandort Wiesbaden zu stärken die Versorgung der Patienten zu verbessern.

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