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ambulante medizinische Versorgung ©2020 Pixabay Bokskapet

Medizinische Versorgung greift Zahn um Zahn

Das medizinische System steht. Hessens ambulante und stationĂ€re Strukturen haben diese Woche ein Konzept vorgelegt, nachdem alle PatientenzugĂ€nge zielgerichtet nach ihren medizinischen BedĂŒrfnissen entsprechend der Notwendigkeit nach in time gesteuert und versorgt werden.

Volker Watschounek 4 Jahren vor 0

„Durch enge Vernetzung der ambulanten und stationĂ€ren Strukturen in Hessen wird die möglichst optimale Versorgung aller Patienten, ob COVID erkrankt oder mit sonstigen Erkrankungen, gewĂ€hrleistet.“

Hessens KrankenhĂ€user und VertragsĂ€rzte haben zusammen mit dem Öffentlichen Gesundheitsdienst und dem Hessischen Ministerium fĂŒr Soziales und Integration in kĂŒrzester Zeit ein auf den Pandemiefall abgestimmtes ambulantes Konzept fĂŒr die Versorgung aller entwickelt. Es steuert die PatientenzugĂ€nge zielgerichtet nach ihren BedĂŒrfnissen. Ausgangspunkt fĂŒr das ambulante Konzept ist der Stufenplan und die Organisation des stationĂ€ren Bereichs in der COVID-Phase.

„Durch die enge Vernetzung und Kooperation der ambulanten und stationĂ€ren Strukturen in Hessen unter den Rahmenbedingungen der Pandemie wird die möglichst optimale Versorgung aller Patienten, ob COVID erkrankt oder mit sonstige Erkrankungen, gewĂ€hrleistet.“ – Sozial- und Integrationsminister Kai Klose

Praktisch bedeutet dies, dass die Patienten, bestmöglich im ambulanten Bereich versorgt werden, um eine ĂŒbermĂ€ĂŸige und unnötige Belastung des stationĂ€ren Bereiches zu verhindern. Der stationĂ€re Bereich wird durch COVID im intensivmedizinischen Bereich ĂŒber das normale Maß hinaus belastet, erklĂ€rt Klose. Daher sei die FunktionsfĂ€higkeit der ambulanten Versorgung von zentraler Bedeutung. Nach gleichermaßen fĂŒr den ambulanten wie stationĂ€ren Sektor festgelegten medizinischen Kriterien erfolgt nötigenfalls eine Einweisung ins Krankenhaus und falls medizinisch erforderlich, die Verlegung in ein Krankenhaus einer höheren Versorgungsstufe fĂŒr COVID-Patienten.

„Wir haben natĂŒrlich in dieser Zeit auch die Patienten im Blick, die nicht an COVID, sondern an anderen Krankheiten leiden.“ – Sozial- und Integrationsminister Kai Klose

Soweit die HausĂ€rzte nicht die Versorgung ĂŒbernehmen können, steht im Rahmen der vertragsĂ€rztlichen Versorgung ein Netz von ausgewĂ€hlten COVID-Schwerpunktpraxen bereit, die nach Überweisung vom Gesundheitsamt oder VertragsĂ€rzten und VertragsĂ€rztinnen aufgesucht werden können. Die Schwerpunktpraxen werden von LungenfachĂ€rzten und Kardiologen konsiliarisch unterstĂŒtzt.

„Es ist gerade fĂŒr die GesundheitsĂ€mter sehr wichtig, dass es nun mit den COVID-Schwerpunktpraxen zusĂ€tzlich zu dem COVID-Koordinierungscenter verlĂ€ssliche Strukturen fĂŒr die ambulante Versorgung von COVID-Patientinnen und -Patienten gibt.“ – Dr. Wollenberg, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Ă€rztlichen Amtsleitungen der Hessischen GesundheitsĂ€mter

Zur einfacheren Abstimmung in den Versorgungsregionen gibt es fĂŒr alle Versorgungsbereiche, auch den der Pflege- und Altenheimen sowie den öffentlichen Gesundheitsdienst und die Rettungsdienste, zentrale Ansprechpartner, um Abstimmungen zwischen den Versorgungsbereichen schnell und unbĂŒrokratisch durchfĂŒhren zu können. Staatsminister Klose betont, dass die derzeit gute Bilanz zur EindĂ€mmung der Pandemie ganz entscheidend durch den nun seit Wochen anhaltenden, unermĂŒdlichen Einsatz und das herausragende Engagement durch Hessens GesundheitsĂ€mter gelungen ist.

„Das ist ein gemeinsamer Schulterschluss, der den festen Willen aller Beteiligten zeigt, die Pandemie mit vereinten KrĂ€ften zu bekĂ€mpfen.“ – Sozial- und Integrationsminister Kai Klose

Minister Klose dankt allen Beteiligten, insbesondere dem Leiter des Planungsstabes COVID-19 StationĂ€re Versorgung/Rettungsdienst Professor JĂŒrgen Graf, dem Vorstand der KassenĂ€rztlichen Vereinigung Hessen, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke sowie der Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Ă€rztlichen Amtsleitungen der Hessischen GesundheitsĂ€mter, Frau Dr. Wollenberg, sowie der ebenfalls eingebundenen LandesĂ€rztekammer Hessen und der Hessischen Krankenhausgesellschaft fĂŒr deren großen Einsatz und allen Beteiligten fĂŒr ihren festen Willen zu einer gemeinsam getragenen Lösung dieser grundlegenden Versorgungsfragen zu gelangen. ∆

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schÀtzen.