Der Demografie-Preis 2026 sucht Ideen, die Zusammenhalt schaffen. Bewerbungen sind bis 24. März möglich – inklusive Sonderpreis zum Landesjubiläum.
Hessen setzt ein Zeichen. Mit dem Start der Bewerbungsphase für den Demografie-Preis 2026 ruft Ministerpräsident Boris Rhein dazu auf, Ideen sichtbar zu machen, die das Miteinander stärken und dem demografischen Wandel etwas entgegensetzen. Gesucht werden Projekte, die nicht nur gut klingen, sondern im Alltag wirken – und die zeigen, wie Gemeinschaft heute funktioniert.
Engagement bekommt eine Bühne
Seit 2010 würdigt das Land Initiativen, die ländliche Räume beleben, Generationen verbinden und Strukturen sichern. Der Preis richtet den Blick auf das, was oft im Stillen wächst: Treffpunkte für Jung und Alt, kulturelle Formate, neue Wege in der medizinischen Versorgung oder clevere Mobilitätslösungen. Rhein betont, es gehe darum, Engagement aus allen Regionen Hessens zu zeigen – und voneinander zu lernen.
Bewährt, übertragbar, wirksam
Unter dem Motto Heimat mit Zukunft – Ideen für Hessen können sich Kommunen, Vereine, Verbände, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen bewerben. Voraussetzung: Die Projekte bestehen bereits, lassen sich übertragen und verbessern die Lebensqualität dauerhaft. Der Bewerbungsschluss ist der 24. März 2026. Eine unabhängige Jury bewertet die Einreichungen entlang klarer Themenfelder – von Jugend über gesellschaftlichen Zusammenhalt, Fachkräfte und Familienfreundlichkeit bis zu Infrastruktur, Grundversorgung, Mobilität, Seniorinnen und Senioren sowie Kultur und Tradition.
Jubiläum mit Sonderpreis
Zum 80. Geburtstag des Landes vergibt Hessen zusätzlich einen Sonderpreis. Ausgezeichnet wird ein Projekt, das Tradition und Innovation verbindet und Zusammenhalt stiftet. Das Jubiläum wirkt dabei weniger nostalgisch als zukunftsgerichtet: Geschichte dient als Fundament, nicht als Bremsklotz.
Anerkennung, die anspornt
Die Preisgelder setzen Anreize: 8.000 Euro für den ersten Platz, zweimal 5.000 Euro für zweite Plätze, dreimal 2.000 Euro für dritte Plätze. Der Sonderpreis ist mit 1.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung der Nominierten erfolgt voraussichtlich im September 2026 in der Staatskanzlei. Der Preis versteht sich dabei nicht als Schlussapplaus, sondern als Startsignal: Gute Ideen sollen wachsen – und Kreise ziehen.
Symbolfoto ©2026 KI-generiert / Wiesbaden lebt
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