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Fabian Greilinger im Spiel gegen Ingolstadt.

SV Wehen Wiesbaden jagt das Ticket für den DFB-Pokal

Der SV Wehen Wiesbaden steht vor dem wichtigsten Spiel zum Saisonabschluss. Im Hessenpokalfinale gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz geht es am Bieberer Berg um den Pokal – und um die lukrative Teilnahme am DFB-Pokal. Anstoß ist um 16:00 Uhr.

Volker Watschounek 32 Minuten vor 0

Der SV Wehen Wiesbaden will im Hessenpokal das Ticket für den DFB-Pokal lösen – doch Fulda reist mutig an.

Am Bieberer Berg wird es laut werden an diesem Samstag. Schon Stunden vor dem Anpfiff dürften sich rot-schwarze Schals mit den Farben der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz mischen. Rund 3000 Zuschauer werden erwartet, wenn der SV Wehen Wiesbaden im Hessenpokalfinale auf die SG Barockstadt trifft. Für beide Vereine geht es um weit mehr als nur einen Pokal: Es geht um den Einzug in den DFB-Pokal – und damit um Geld, Aufmerksamkeit und große Fußballabende.

Zwischen Aufbruch und Anspruch

Beim SVWW ist die Saison mit Platz neun in der 3. Liga solide, aber nicht zufriedenstellend verlaufen. Trainer Daniel Scherning sprach vor dem Finale offen darüber, dass der Verein sich den Sasisonverlauf „schon ein bisschen anders vorgestellt“ habe. Gleichzeitig erinnerte er daran, wie schwierig die Lage im Herbst gewesen sei. Seit seiner Übernahme habe sich die Mannschaft stabilisiert und den Absturz verhindert.

Nun soll der Hessenpokal die Saison retten. Scherning machte deutlich, welchen Wert der Wettbewerb besitzt. Der DFB-Pokal sei die Bühne, auf der Vereine besondere Momente erleben könnten. Die Erinnerung an das Spiel gegen den FC Bayern München wirke nach. „Wir können nur von Themen in der nächsten Saison reden, wenn wir uns am Samstag durchsetzen“, sagte der Trainer.

Fulda reist mit Selbstvertrauen an

Doch die Favoritenrolle allein wird dem SVWW nicht helfen. Die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz kommt mit breiter Brust nach Offenbach. Der Regionalligist setzte sich auf dem Weg ins Finale zweimal im Elfmeterschießen durch – unter anderem beim emotionalen Halbfinale in Offenbach. Jetzt träumt Fulda vom historischen Coup. Der Einzug in den DFB-Pokal wäre für den Klub eine Premiere. „Das sollte Ansporn und Motivation genug sein“, sagte Schiemann.

„Mut und Überzeugung“

In Wiesbaden setzt man derweil auf die eigene Formkurve. Scherning beschrieb seine Mannschaft als „brutal vor Energie strotzend“. Das jüngste Spiel gegen Hoffenheim II habe zusätzlich Selbstvertrauen gegeben. Angst vor dem Druck verspüre sein Team nicht. „Wir können was gewinnen“, sagte er – und formulierte zugleich die Marschroute für das Finale: „Mut und Überzeugung in dieses Spiel reinpacken.“

Auch personell sieht es beim SVWW weitgehend gut aus. Bis auf Milad Neziri und Florian Hübner standen zuletzt nahezu alle Profis im Training. Fulda muss unterdessen auf Louis Klein und den erkrankten Justin Duder verzichten.

Am Ende dürfte es genau das werden, was ein Pokalfinale fast immer ist: ein Spiel zwischen Hoffnung und Nervosität, zwischen Außenseiter-Mut und Favoritendruck. Und vielleicht auch ein Nachmittag, an dem sich entscheidet, wie diese Saison in Wiesbaden in Erinnerung bleibt.

Foto –Fabian Greilinger ©2026 SV Wehen Wiesbaden

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