Der Magistrat hat in seiner Sitzung am Dienstag, 20. Januar, den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens in Rambach vorangebracht.
„Mit dem Beschluss kommt der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens ‚Im langen Garten‘ zum Schutz des Ortsteils Rambach einen entscheidenden Schritt voran“, erklärt Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Christiane Hinninger.
Die Maßnahme ist ein wichtiger Teil des Konzeptes zur Vermeidung künftiger Schadensfälle nach Starkregenereignissen und am 100-jährlichen Hochwasser-Schutzziel ausgerichtet, einem Hochwasserereignis, das statistisch alle 100 Jahre eintritt.
Mehrere Projekte entlang des Rambachs verbessern den Hochwasserschutz für die Menschen in Rambach und angrenzende Siedlungen. Das aktuelle Vorhaben beinhaltet die Erhöhung des Straßendamms der Kreisstraße K 647 oberhalb von Rambach um rund zweieinhalb Meter mit einem Durchlass für den Rambach.
Die Kosten belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro; ein Teil soll durch Fördermittel aus dem Landesprogramm „Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz“ des Landes Hessen gedeckt werden.
„Auch bei angespannter Haushaltslage müssen wir als Stadt solch wichtige Projekte zum Schutz von Menschen und Infrastruktur vorantreiben. Angesichts der Häufung von Starkregenereignissen infolge des Klimawandels gibt es dazu keine Alternative“, stellt Bürgermeisterin Hinninger fest.
Ein weiteres Projekt des Schutzkonzeptes ist der Schluckbrunnen im Kurpark, der bereits letztes Jahr fertiggestellt wurde und das Kurhaus und Teile der Innenstadt schützt. Maßnahmen zur Strömungslenkung am Goldsteinbach werden folgen.
Gutachten beispielsweise zu Hydraulik und Geotechnik, Naturschutz, Kaltluftströmen oberhalb des Rambachs sowie Vermessung und Prüfstatik bilden die Grundlage des Magistratsbeschlusses, der die beste Lösung hinsichtlich des Aufwands, des Kosten-Nutzen-Verhältnisses und der ökologischen Auswirkungen beinhaltet.
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