Lernt neues und findet neue Freunde, tauscht Euch aus, mit den insgesamt 60 Jugendliche im Alter von 13 – 19 Jahren, aus den Ländern Europas. Jugendbegegnung in Freudenberg.

Seit dem vergangenem Montag und nich bis Morgen treffen sich Jugendliche aus Wiesbaden – aus Polen, Spanien, Rumänien, Georgien im Rahmen einer Internationalen Jugendbegegnung. Die Gruppen aus der Ukraine und der Türkei, die auch teilnehmen wollten, erhielten keine Reisegenehmigung. Christoph Manjura besuchte die Jugendlichen am Wochenende auf dem idyllischen Jugend-Zeltplatz in Freudenberg. Bei seinem Besuch bedankte er sich bei den Teilnehmenden für ihren Mut und ihr Vertrauen in die Organisation der Jugendbegegnung  – dem Open Air, mit Einzelzelten und regelmäßigen Testungen. Die Jugendbegegnung ist somit eine der wenigen, die real und noch bis Dienstag stattfindet, denn viele Formate der internationalen Jugendarbeit, auf die Wiesbaden besonderen Wert lege, fänden seit Frühjahr 2020 nur virtuell statt, so der Sozialdezernent.

„Urban Learning in Europe“ ist aktive Stadterkundung und urbanes Lernen zwischen Parks und Häuserschluchten.“

Auf dem gleich beim Schloss Freudenberg gelegenen Jugend-Zeltplatz erhielten die Jugendlichen kleine Gastgeschenke, zeigten sich sichtlich angetan vom schönen Ambiente des Zeltplatzes und der guten Organisation. Sie hatten viel Spaß am internationalen Austausch, der für alle einen wertvollen Baustein in der Biographie darstellt. Die Stimmung auf dem Zeltplatz war ausgezeichnet, trotz einiger Regentage in dieser Ferienwoche.

„Das Projekt thematisiert das Recht auf Sichtbarkeit (Emanzipation und Zusammenleben) und Unsichtbarkeit (Schutz und Heimatgefühl).“

Das Projekt trägt den Namen Metropolis 2021 Street Synthesis und baut auf eine lange Reihe internationaler Jugendbegegnungen über urbanes Lernen auf. Der Schwerpunkt in diesem Jahr war Demokratie und Dialektik. Die Methoden umfassten kreative und künstlerische Workshops mit beispielsweise Street-Art-Performances oder Zirkusübungen. Eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse konnte dieses Mal leider nicht stattfinden. Die Gruppen präsentierten den anderen die Lebenswelt ihrer Heimatländer und alle übernahmen auch Anteile an der gesamten Programmgestaltung.

Zielgruppe

Zielgruppen dieser besonderen Jugendbegegnung sind Kinder und Jugendliche  in schwierigen Lebensumständen. In Wiesbaden wurden dafür unterschiedliche Schulen und ehemalige Teilnehmende angefragt, der Verein arco e. V. bereitete mit ihnen die Woche vor. Pro Land waren acht Jugendliche sowie Betreuungspersonen vertreten.

Foto oben ©2017 Amt für Soziale Arbeit

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Mehr offizielle Internetseite des Vereins acro finden Sie unter www.arco-wiesbaden.de.

 

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