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Strahlendes Kind mit Spielzeug, vielleicht i Kinderhaus Elsässer Platz?

Kita Sankt Elisabeth: Finanzierung steht, Arbeiten starten

Die Kita Sankt Elisabeth in Wiesbaden bleibt vorerst geschlossen – doch Stadt und Bistum Limburg sichern die Finanzierung der Sofortmaßnahmen zu. Fachleute rechnen mit einer Wiedereröffnung Mitte März. Für Familien bedeutet das Hoffnung auf Entlastung und einen Schritt zurück in verlässliche Betreuung.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 9 Stunden vor 0

Stadt und Bistum finanzieren Sofortmaßnahmen für die Kita Sankt Elisabeth. Eine Wiedereröffnung Mitte März erscheint nach aktuellem Stand realistisch.

Die Nachricht bringt spürbare Erleichterung: Für die derzeit geschlossene Kita Sankt Elisabeth in Wiesbaden zeichnet sich eine rasche Lösung ab. Die Landeshauptstadt Wiesbaden und das Bistum Limburg sagen zu, die notwendigen Sofortmaßnahmen zu finanzieren. Fachleute gehen davon aus, dass die Einrichtung bereits Mitte März wieder öffnen kann. Damit kehrt für viele Familien ein Stück Normalität zurück – und für die Kinder vielleicht auch das vertraute Geräusch von Bauklötzen, die aufeinandertreffen.

Verantwortung in schwieriger Lage

Die Schließung der Kita Sankt Elisabeth fordert Eltern, Kinder und Erzieherinnen gleichermaßen. Betreuungspläne sind ins Wanken geraten, Arbeitszeiten haben sich verschoben, Großeltern sind eingesprungen. In dieser Lage setzen Stadt und Kirche jetzt ein gemeinsames Zeichen: Sie übernehmen Verantwortung und schaffen die finanzielle Grundlage für die dringend erforderlichen Arbeiten.

In einem Austausch am Donnerstag, 12. Februar, sichern sowohl die zuständige Fachabteilung der Stadt als auch das Bistum Limburg ihre Unterstützung verbindlich zu. Die Kirchengemeinde Sankt Bonifatius trägt die Einrichtung. Ihr Verwaltungsrat soll in Kürze in einer Sondersitzung den formalen Beschluss fassen. Erst dann rollen die Handwerker tatsächlich an – doch der politische und kirchliche Wille steht.

Ziel: Schnell zurück in den Regelbetrieb

Nach Einschätzung der von der Kirchengemeinde hinzugezogenen Fachleute lassen sich die notwendigen Maßnahmen innerhalb weniger Wochen umsetzen. Die Beteiligten arbeiten eng zusammen, stimmen Abläufe ab und treiben die Planung voran. Das Ziel formulieren alle Beteiligten klar: Die Wiederaufnahme des Betriebs soll so schnell wie möglich erfolgen.

Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher betont, wie sehr die Stadt die Belastung für die Familien wahrnimmt. Kinder brauchen sichere und stabile Orte, an denen sie spielen, lernen und Freundschaften knüpfen. Die Kommune unterstützt deshalb den Träger bei den erforderlichen Schritten. Hinter diesen Worten steht mehr als Symbolik. Sie bedeuten, dass Ressourcen gebündelt, Zuständigkeiten geklärt und Wege verkürzt werden.

Bis zur Wiedereröffnung stellt der Träger die Betreuung der betroffenen Kinder sicher. Übergangslösungen greifen, auch wenn sie den gewohnten Alltag nicht ersetzen. Eltern organisieren, koordinieren, improvisieren – und hoffen, dass der Termin Mitte März hält.

Blick auf die Substanz

Parallel zu den Sofortmaßnahmen prüfen die Beteiligten die Gebäudesubstanz der Kita Sankt Elisabeth umfassend. Sie untersuchen, analysieren und dokumentieren. Ziel ist es, Klarheit über den Sanierungsbedarf zu gewinnen und weitere Schritte solide zu planen. Niemand will erneut überrascht werden.

Diese doppelte Strategie – schnelle Reparatur und gründliche Bestandsaufnahme – zeigt, dass es nicht nur um eine kurzfristige Öffnung geht. Es geht um Verlässlichkeit. Um Planungssicherheit. Und um die Frage, wie Betreuungseinrichtungen in einer wachsenden Stadt dauerhaft stabil bleiben.

Transparenz für Eltern

Der Träger informiert die Eltern fortlaufend über den Stand der Maßnahmen. Die Fachabteilung Kindertagesstätten und Kindertagespflege im Amt für Soziale Arbeit steht für Rückfragen bereit. Kommunikation ersetzt keine Baumaßnahme, doch sie schafft Vertrauen. Und Vertrauen brauchen Familien in dieser Phase besonders.

Die Entwicklung rund um die Kita Sankt Elisabeth zeigt, wie sensibel das System der frühkindlichen Betreuung reagiert, wenn ein Standort ausfällt. Gleichzeitig demonstriert sie, dass Stadt, Kirche und Träger handlungsfähig bleiben, wenn sie gemeinsam agieren. Mitte März wirkt plötzlich nicht mehr wie ein ferner Termin, sondern wie ein realistischer Horizont.

Bis dahin heißt es: durchhalten, organisieren, hoffen – und vielleicht schon einmal die Hausschuhe bereitlegen.

Foto – ©2024 AI / Pixabay

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