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Jugendliche aus Wiesbaden und Florina arbeiten in Workshops zusammen und erleben Nachhaltigkeit und Inklusion im direkten Austausch.

Lernen in Bewegung: „Two Nations – One Nature“ setzt auf Begegnung

Zum elften Mal bringt „Two Nations – One Nature“ Jugendliche aus Wiesbaden und Florina zusammen. Der Austausch verbindet ökologische Nachhaltigkeit mit Inklusion, setzt auf Workshops, Sport und Theater – und zeigt, wie Europa im Miteinander wächst.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Monaten vor 0

Jugendliche erleben Austausch, Nachhaltigkeit und Inklusion – praxisnah, zweisprachig und gefördert durch Erasmus+.

Zum elften Mal brachte die Deutsch-Griechische Jugendbegegnung Two Nations – One Nature junge Menschen zusammen – und sie tat es mit Tempo, Neugier und einem klaren Kompass. In Wiesbaden trafen die letzten Tage Jugendliche aus Florina und der hessischen Landeshauptstadt aufeinander, lernten voneinander, diskutierten, probierten aus. Über 440 Teilnehmende haben in den vergangenen Jahren dieses Austauschformat geprägt. Auch diesmal füllte das Format eine Woche mit Begegnungen, die wirkten.

Nachhaltigkeit trifft Inklusion

Der Austausch setzt weiterhin auf ökologische Nachhaltigkeit, erweitert 2026 jedoch bewusst den Horizont. Erstmals rückte Inklusion in den Mittelpunkt – nicht als Schlagwort, sondern als Erfahrung. In gemeinsamen Move it-Workshops mit dem Wiesbadener Rollstuhlbasketballverein Rhine River Rhinos lernten die Jugendlichen Perspektivwechsel, Teamgeist und Grenzen kennen. Ein Theaterworkshop vertiefte das Thema und übersetzte Haltung in Handlung. Humor half dabei, Berührungsängste zu lösen, Bewegung schaffte Nähe.

Lernen jenseits des Klassenzimmers

Organisiert wurde der Austausch in bewährter Kooperation mit der Schulsozialarbeit Jugend, der Jugendarbeit von wi&you im Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden sowie der Integrierten Gesamtschule Wilhelm-Heinrich-von-Riehl in Biebrich. Von Freitag, 30. Januar, bis Freitag, 6. Februar, hatten die Gäste aus Griechenland gemeinsam mit ihren Wiesbadener Partnern ein Programm gestaltet, das Lernen lebendig machte: Workshops, Präsentationen, Gespräche – alles auf Augenhöhe, zweisprachig und praxisnah.

Ein Empfang mit Haltung

Im Bürgersaal des Georg-Buch-Hauses empfing Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher zum Abschluss die Gruppe. Sie überreichte Ihnen den EU Youthpass, hörte zu und ermutigt. Die Jugendlichen berichteten auf Deutsch und Griechisch von ihren Erlebnissen, flankiert von der Schulband der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule und tänzerischen Einlagen aus Wiesbaden. Der Moment zeigt: Austausch wirkt, wenn er Raum bekommt.

Europa zum Anfassen

Gefördert wird die Begegnung durch Erasmus+. Das Programm liefert nicht nur Mittel, sondern eine Idee von Europa, die im Alltag ankommt. Im April 2026 folgt die Rückbegegnung in Griechenland. Dann setzt sich der Dialog fort – mit neuen Erfahrungen im Gepäck und der Gewissheit, dass Natur, Nachhaltigkeit und Inklusion gemeinsame Sprachen sprechen.

Foto ©2026 LH Wiesbaden

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