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Niklas May

Topspiel unter Flutlicht: SVWW trifft auf formstarke Alemannia

Der SV Wehen Wiesbaden trifft nach der Länderspielpause am 31. Spieltag der 3. Liga auf den TSV Alemannia Aachen. Anpfiff im Tivoli ist am Ostersonntag (5. April) um 19:30 Uhr. Im Vorfeld der Partie spricht SVWW-Cheftrainer Daniel Scherning über das nötige Mindset seiner Mannschaft für die verbleibenden acht Saisonspiele, für das Spiel in Aachen.

Avatar-Foto Bela Rettich 1 Tag vor 0

Wiesbaden trifft in Aachen auf ein intensives Team. Scherning fordert Kontrolle, Disziplin und Gier für den Saisonendspurt der 3. Liga.

Der SV Wehen Wiesbaden richtet den Blick nach vorn – und der fällt auf ein Spiel, das knistert. Am Ostersonntag reist das Team von Trainer Daniel Scherning zum TSV Alemannia Aachen. Im Tivoli wartet nicht nur eine laute Kulisse, sondern auch ein Gegner, der Tempo liebt und Zweikämpfe sucht.

Pause, die gut tat

Drei Tage ohne Fußball – selten genug im engen Kalender der 3. Liga. Scherning nutzt die Zeit bewusst. Die Spieler schalten ab, sammeln Kraft, kommen zurück mit frischem Kopf. Seit Dienstag trainiert das Team konzentriert, zieht das Tempo an, schärft Abläufe.

Auch die Nationalspieler melden sich zurück. Ibrahim Ati Allah und Ben Nink stehen wieder auf dem Platz, beide bringen Eindrücke und Selbstvertrauen mit. Nink spielt bei der U19 durch, sammelt Minuten, wächst sichtbar. Für den SVWW zahlt sich die eigene Nachwuchsarbeit aus – ein Signal, das wirkt.

Ein Ausfall – und viele Optionen

Gino Fechner fehlt. Eine Muskelverletzung stoppt ihn vorerst. Der Ausfall schmerzt, doch der Kader reagiert flexibel. Spieler wie Kiomourtzoglou, Stehle und Stritzel sammeln zuletzt Spielzeit und drängen sich auf. Die Mannschaft zeigt Tiefe – ein Vorteil im Saisonendspurt.

Aachen drückt, Wiesbaden bleibt wach

Scherning benennt die Aufgabe klar. Aachen presst, gewinnt zweite Bälle, schaltet schnell um. Genau dort will Wiesbaden dagegenhalten. Die Defensive soll früh stören, Flanken verhindern, Abschlüsse blocken. Es geht um Timing, um Präsenz, um die kleinen Momente, die Spiele entscheiden.

„Wir dürfen das Spiel nicht wild werden lassen“, sagt Scherning. Stattdessen fordert er Kontrolle – und Mut nach vorn. Denn auch der SVWW bringt Qualität mit. Die Mannschaft kombiniert schnell, findet Lösungen, bleibt gefährlich.

Endphase beginnt – der Hunger bleibt

Noch acht Spiele. Der SVWW spürt, dass etwas möglich bleibt. Seit November sammelt das Team Punkte, arbeitet sich heran, entwickelt Konstanz. Jetzt zählt jedes Duell.

Scherning setzt auf Gier. Auf den Willen, Spiele zu drehen, Chancen zu nutzen, Widerstände zu brechen. Gegen Aachen soll genau das sichtbar werden – im Flutlicht, vor vielen Zuschauern, in einem Spiel, das nach mehr schmeckt.

Archivfoto ©2026 Volker Watschounek

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Erstveröffentlichung: 03.04.2026
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