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Kunsthaus Wiesbaden, Bild zeigt eine stilistische Außenansicht vom Museum.

Kurze Nacht: Wenn Ateliers öffnen und Kunst lebendig wird

Das Kunsthaus Wiesbaden öffnet zur Kurzen Nacht wieder seine Ateliers und lädt Besucher ein, Kunst hautnah zu erleben. Ausstellungen, Gespräche und Performances verbinden Erinnerung, Gegenwart und kreative Prozesse – und machen den Schulberg für eine Nacht zum lebendigen Treffpunkt.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Stunden vor 0

Kurze Nacht: Wenn Ateliers öffnen und Kunst lebendig wird Schulberg im Licht: Kunsthaus Wiesbaden lädt zur Entdeckung ein

Wenn sich am 11. April die Stadt in Bewegung setzt, zieht es in viele Richtungen, auch zum Schulberg. Das Kunsthaus Wiesbaden beteiligt sich an der 24. Kurzen Nacht der Galerien und Museen – und öffnet Räume, die lange verborgen blieben.

Wiedersehen mit den Ateliers

Nach acht Jahren Bauzeit kehrt auch wieder Leben zurück in den Altbau, wo auch die Ateliers zu besichtigen sind. Vierzehn Künstler dort laden ein, treten in Austausch, zeigen Prozesse statt fertiger Werke. Besucher streifen durch Ateliers, stellen Fragen, hören zu, diskutieren. Kunst entsteht hier nicht im Stillen – sie sucht das Gespräch.

Erinnern und Hinschauen

Parallel dazu laufen zwei Ausstellungen, die sich mit Geschichte und Gegenwart verbinden. Marcelo Brodsky – Memory in Action“ erzählt von Erinnerung als Handlung. Die Ausstellung über den Rosa Winkel rückt verfolgte homosexuelle Häftlinge in den Blick und fordert dazu auf, genauer hinzusehen. Beide Positionen greifen ineinander und zeigen, wie Kunst Haltung einnimmt.

Kunst zum Ausleihen

Wer weitergehen möchte, entdeckt die Artothek. Rund 4.000 Werke warten darauf, nicht nur betrachtet, sondern ausgeliehen zu werden. Das Team erklärt den Ablauf, beantwortet Fragen und lädt dazu ein, Kunst in den Alltag zu holen.

Ein Abend, der sich bewegt

Das Programm bleibt nicht stehen. Performances, Klangexperimente und Gespräche ziehen sich durch den Abend: von Installation über Noise-Improvisation bis zu lateinamerikanischer Musik und einem offenen Talk. Das Kunsthaus wird Bühne – und zugleich Ort der Begegnung.

Der Eintritt bleibt frei. Die Neugier kostet nichts.

Foto – Winkelförmige Gedenktafeln aus rotem Granit. ©2026 Von Manfred Brueckels – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

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