Im WerkRaum zeigt ein Vortrag, wie lebendig Vereine die Stadt prägen – interaktiv, überraschend und mitten im Herzen der Fußgängerzone.
Ein leerstehendes Kaufhaus? Klingt erst einmal nach Stillstand. Doch im WerkRaum Wiesbaden passiert gerade das Gegenteil: Hier gibt seit dem 2. Mai Leben den Ton an. Hier sprechen Ideen, hier treffen sich Menschen. Seit zwei Wochen ist die ehemalige SportScheck-Fläche in der Langgasse ein Möglichkeitsraum – offen, neugierig, überraschend. Und mittendrin: jetzt Wiesbadens Vereine.
WerkRaum Wiesbaden, kurz gefasst
Vortrag – Vereinsleben in Wiesabden, welchen Verein kennen Sie?
Teilnahme: frei
Wann: Mitwoch, 20. Mai 2026, 17:30 Uhr
Wo: WerkRaum, Außenstelle Sport Scheck, Langgasse 5-9, 65183 Wiesbaden
Bühne frei für 3.600 Ideen
Rund 3.600 Vereine prägen die Stadt. Sie trainieren, musizieren, helfen, diskutieren, organisieren. Sie verbinden Menschen, die sich sonst vielleicht nie begegnen würden. Kurz: Sie halten Wiesbaden zusammen. Genau dieses lebendige Netzwerk rückt jetzt in den Fokus – nicht trocken, nicht belehrend, sondern spielerisch.
Am Mittwoch, 20. Mai, lädt Professor Dr. Dr. Alexander Moutchnik in den WerkRaum Wiesbaden. Und er macht das, was gute Vorträge tun: Er erzählt nicht einfach – er nimmt mit.
Wissen zum Mitmachen
Statt Frontalunterricht gibt es ein Quiz. Statt Zahlenkolonnen gibt es Geschichten. Statt Langeweile gibt es Aha-Momente. Moutchnik führt das Publikum durch das Wiesbadener Vereinsuniversum – von Sport bis Kultur, von Bildung bis Sozialem, von Astronomie bis Gaming. Und irgendwo dazwischen tauchen sie auf: die kuriosen, die überraschenden, die kleinen, die großen Initiativen, die zeigen, wie bunt Engagement sein kann.
Wer glaubt, schon alles zu kennen, wird hier freundlich eines Besseren belehrt.
Denn Vereine leisten mehr als Freizeitgestaltung. Sie öffnen Türen, sie schaffen Teilhabe, sie stärken den Zusammenhalt. Sie bringen Menschen ins Gespräch – und manchmal sogar zum Lachen. Genau das will der WerkRaum sichtbar machen: Engagement ist kein abstrakter Begriff. Es lebt. Es wirkt. Es passiert jeden Tag – oft leise, manchmal laut, aber immer relevant.
Ein Museum, das nach draußen geht
Mit dabei ist auch das sam – Stadtmuseum am Markt – es verlässt für diese Monate bewusst den gewohnten Raum. Es zieht in die Innenstadt, mitten ins Leben, mitten ins Gespräch. Das „Gläserne Museum“ lädt ein, nicht nur zu schauen, sondern mitzureden. Der WerkRaum wird damit zu einem Ort, an dem Stadt nicht nur gezeigt, sondern gestaltet wird.
Und wer hereinschaut, merkt schnell: Hier bleibt niemand lange Zuschauer.
Einfach kommen – und klüger gehen
Der Eintritt ist frei. Die Neugier sollte es auch sein. Wer Lust hat, sein Wissen zu testen, neue Perspektiven zu entdecken und vielleicht den eigenen Verein mit anderen Augen zu sehen, sollte sich diesen Abend vormerken.
Denn manchmal beginnt ein guter Abend mit einer einfachen Frage: Wie viele Vereine kennt man eigentlich wirklich?
Symbolfoto ©2026 KI-generiert
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