Das Dezernat für Soziales, Bildung und Wohnen der Landeshauptstadt Wiesbaden und die Hochschule RheinMain (HSRM) haben am Dienstag, 27. Januar, eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und kommunaler Praxis in der Sozialen Arbeit langfristig zu vertiefen, den Wissenstransfer zu stärken und die Fachkräfteentwicklung nachhaltig zu fördern.
Die Vereinbarung ist auf fünf Jahre angelegt und schafft einen verbindlichen Rahmen für eine strategische Zusammenarbeit. Im Fokus stehen der Wissenstransfer zwischen Hochschule und Verwaltung, die stärkere Verzahnung von Lehre, Forschung und Praxis sowie gemeinsame Beiträge zur Weiterentwicklung der kommunalen Sozialen Arbeit. Gleichzeitig soll die Attraktivität dieses Berufsfeldes erhöht und dessen gesellschaftliche Bedeutung sichtbarer gemacht werden.
„Mit der Kooperationsvereinbarung stärken wir gezielt die Verbindung zwischen kommunaler Praxis und wissenschaftlicher Expertise. Das ist ein wichtiger Baustein, um soziale Angebote in Wiesbaden zukunftsfähig aufzustellen und dem Fachkräftebedarf aktiv zu begegnen“, sagt Dr. Patricia Becher, Sozialdezernentin der Landeshauptstadt Wiesbaden.
Aus Sicht der Hochschule unterstreicht die Vereinbarung die Bedeutung einer strukturierten und langfristigen Zusammenarbeit. Prof. Dr. Eva Waller, Präsidentin der HSRM, erklärt: „Eine enge Anbindung an die kommunale Praxis ist für ein hochwertiges praxisorientiertes Studium und anwendungsorientierte Forschung unverzichtbar. Die Kooperation eröffnet neue Möglichkeiten, gesellschaftlich relevante Fragestellungen systematisch in Lehre und Forschung zu integrieren.“




