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Unterzeichnung mit Signalwirkung: Stadt Wiesbaden und Hochschule RheinMain setzen auf enge Zusammenarbeit zwischen Forschung und sozialer Praxis.

Hochschule Rhein-Main und Sozialdezernat rücken zusammen

Wiesbaden und die Hochschule RheinMain besiegeln eine fünfjährige Kooperationsvereinbarung. Ziel: mehr Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, stärkere Soziale Arbeit und bessere Fachkräfteentwicklung. Lehre, Forschung und Verwaltung rücken näher zusammen – mit Blick auf reale Herausforderungen.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Monaten vor 0

Die HSRM und das Sozialdezernat vereinbaren eine fünfjährige Kooperation. Sie stärken Wissenstransfer, Praxisbezug und die Zukunft der Sozialen Arbeit.

Die Stadt Wiesbaden und die Hochschule Rhein-Main unterschreiben eine Kooperationsvereinbarung, die mehr will als einen feierlichen Akt. Sie setzt auf Austausch, lädt zum Mitdenken ein und verknüpft Forschung mit Alltag. Am Dienstag, 27. Januar, fixieren das Dezernat für Soziales, Bildung und Wohnen und die Hochschule eine Zusammenarbeit, die fünf Jahre trägt – und länger wirken soll.

Ein Vertrag mit Haltung

Die Vereinbarung schafft einen verbindlichen Rahmen. Sie bündelt Wissen, öffnet Türen und bringt Menschen zusammen, die sonst in unterschiedlichen Systemen arbeiten. Lehre, Forschung und kommunale Praxis greifen enger ineinander. Die Beteiligten stärken damit nicht nur den Wissenstransfer, sondern auch die Fachkräfteentwicklung in der Sozialen Arbeit. Die Botschaft lautet: Soziale Arbeit verdient Aufmerksamkeit, Verlässlichkeit und Perspektive.

Antworten auf reale Herausforderungen

Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher sieht in der Kooperation einen strategischen Schritt. Die Stadt reagiert damit auf wachsende Anforderungen, steigenden Fachkräftebedarf und komplexe soziale Lagen. Forschung soll helfen, Angebote weiterzuentwickeln. Praxis wiederum liefert Fragen, Reibung und Realität. Beides zusammen erhöht die Qualität – und spart Umwege.

Studium mit Bodenhaftung

Für die Hochschule zählt Nähe zur Praxis. Präsidentin Prof. Dr. Eva Waller betont, dass anwendungsorientierte Forschung nur dann überzeugt, wenn sie sich am kommunalen Alltag misst. Studierende arbeiten künftig stärker an realen Fragestellungen, entwickeln Projekte, schreiben Abschlussarbeiten mit Praxisbezug – und lernen früh, wie Verwaltung tickt.

Lernen im echten Leben

Auch der Fachbereich Sozialwesen profitiert. Dekanin Prof. Dr. Kathrin Witek setzt auf direkte Einblicke. Praktiker wirken in der Lehre mit, Professoren tauschen sich regelmäßig mit den Fachämtern aus. Das Studium gewinnt an Tiefe, der Berufseinstieg an Klarheit. Und manchmal, so lässt sich vermuten, auch an Humor – wenn Theorie auf Realität trifft.

Austausch statt Aktenlage

Geplant sind regelmäßige Treffen, gemeinsame Forschungs- und Praxisprojekte sowie neue Studienformate. Die Kooperation lebt vom Dialog. Sie macht Soziale Arbeit sichtbarer, attraktiver und anschlussfähig. Wiesbaden investiert damit nicht nur in Strukturen, sondern in Menschen.

Foto oben ©2023 Hochschule Rhein-Main

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Die Internetseite der Hochschule Rhein-Main finden Sie unter www.hs-rm.de.

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