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Der VfL Osnabrück ist aufgestiegen und feiert in Wiesbaden nach dem 3:2 ausgelassen. Blick auf den Fanblock.

SVWW kassiert späten k.o, VfL Osnabrück feiert Aufstieg

Der SV Wehen Wiesbaden liefert sich mit dem VfL Osnabrück ein intensives Duell, kämpft sich zurück ins Spiel – und verliert doch spät. Ein Treffer in der Nachspielzeit sorgt für ein bitteres Ende und lässt Wiesbaden ohne Punkte zurück.

Volker Watschounek 1 Stunde vor 0

Wiesbaden gleicht spät aus, verliert aber in der Nachspielzeit. Osnabrück trifft zum 3:2 und sorgt für ein dramatisches Ende.

Es war ein Nachmittag voller Geräusche, voller Bewegung – und am Ende voller Enttäuschung. SV Wehen Wiesbaden lieferte sich am 36. Spieltag der 3. Liga mit dem VfL Osnabrück ein offenes Duell, in dem lange alles möglich schien. Doch ein spätes Gegentor zerstörte alle Hoffnungen.

Offenes Spiel, laute Ränge

Schon vor dem Anpfiff lag Spannung in der Luft. Rund 5000 Fans aus Osnabrück reisten an, füllten die Südtribüne und dominierten nicht nur akustisch. „Nie wieder Dritte Liga, nie wieder SV Wehen“, hallte es durch das Stadion. Die Wiesbadener Anhänger hielten dagegen, doch zahlenmäßig blieb das Verhältnis etwa drei zu eins zugunsten der Gäste.

Auf dem Rasen entwickelte sich ein offenes Spiel. Beide Teams gingen ins Risiko, suchten den Weg nach vorne. Osnabrück setzte früh ein Zeichen: Ein Steilpass in die Spitze brachte Gefahr, doch Wiesbadens Keeper Florian Stritzel lief heraus, verkürzte geschickt den Winkel und parierte stark.

Dann schlug Wiesbaden zu. Tarik Gözüsirin zog aus der Distanz ab, der Ball flog aus rund 20 Metern wie ein Strahl ins Tor. Ein Treffer „aus dem Nichts“, der die Partie veränderte. Wiesbaden führte – und schien kurzzeitig die Kontrolle zu übernehmen.

Ausgleich und kuriose Führung

In der 59. Minute setzte sich Meißner auf der linken Seite durch und hob den Ball an den Fünfer. Dort stieg Badjie hoch und köpfte zum 1:1 ein. Die Stimmung auf den Rängen kippte endgültig zugunsten der Gäste, die nun lautstark ihren AufstieG besangen.

Wiesbaden verlor kurz den Zugriff – und geriet wenig später in Rückstand. Nach einer unübersichtlichen Szene im Strafraum landete der Ball über Umwege bei Jacobsen, dessen Hereingabe unglücklich von Gillekens ins eigene Tor abgefälscht wurde. 1:2. Der Treffer heizte die Partie weiter an.

Wiesbaden kämpft sich zurück

Wiesbaden reagierte. Trainer Daniel Scherning brachte frische Kräfte, stellte offensiver um – und wurde belohnt. Nikolas Agrafiotis blieb im Strafraum hartnäckig, setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch und traf im Fallen zum 2:2. Ein Tor des Willens, das neue Energie brachte.

Plötzlich wirkte das Spiel wieder offen. Beide Teams suchten die Entscheidung, gingen Risiko, öffneten Räume.

Chancen, Hektik – und das späte Ende

Die Schlussphase entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch. Osnabrück drängte, Wiesbaden konterte. Meißner bekam die große Chance zur Führung, stand frei vor dem Tor – traf den Ball aber nicht. Auf der anderen Seite musste Stritzel mehrfach eingreifen, rettete stark.

Die Partie wurde hektischer. Fouls, Diskussionen, Gelbe Karten – die Nerven lagen blank. Auf den Rängen standen die Osnabrücker Fans längst auf den Zäunen, sangen und peitschten ihre Mannschaft nach vorne.

Dann lief die Nachspielzeit. Ein Pass von links, ein Moment Unordnung – und Robert Tesche stand richtig. Er schob ein, traf zum 3:2. Sekunden später brachen alle Dämme.

Tabelle 3. Liga, 2025/2026, 36. Spieltag

Pl. Team Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1VfL Osnabrück36237661:303176
2Energie Cottbus36199869:501966
3MSV Duisburg36199865:481766
4Rot-Weiss Essen361810874:641064
5SC Verl361710979:473261
6Hansa Rostock361613765:432261
7Alemannia Aachen361771267:561158
8TSV 1860 München3615111053:48556
9SV Wehen Wiesbaden361481451:50150
10FC Viktoria Köln361551650:49150
11Jahn Regensburg361471554:56-249
12SV Waldhof Mannheim361471557:67-1049
13VfB Stuttgart II361371651:60-946
141. FC Saarbrücken3610141246:50-444
15FC Ingolstadt 043511101455:49643
16TSG Hoffenheim II361171862:67-540
17TSV Havelse36882053:81-2832
18SSV Ulm 1846 Fußball36952246:74-2832
19Erzgebirge Aue355121842:65-2327
201. FC Schweinfurt 0536562534:80-4621

Archivfoto – Niklas May ©2026 Volker Watschounek

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