Wiesbaden erneuert Laufbahnen und stärkt den Sportstandort der ehrwürdigen Sportstätte neben der Brita Arena.
Wiesbaden kann aufatmen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat entschieden und stellt 800.000 Euro für die Sanierung des Helmut-Schön-Sportparks bereit. Die Nachricht aus Berlin kam zur rechten Zeit. Denn die Stadt hatte längst begonnen, die Modernisierung der Anlage vorzubereiten.
Avisierte Maßnahme werden umgesetzt
Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende begrüßt die Entscheidung, spricht von einem wichtigen Signal und bedankt sich bei Ich bedanke Dr. Stefan Korbach (CDU), Wiesbadens Bundestagsabgeordneten. Mit der Zuwendung aus Berlin und den im Haushalt 2026 bereitgestellten Mitteln können die Laufbahnen und Kunststoffflächen sowie andere avisierte Maßnahmen in diesem Jahr vollständig umgesetzt werden.
Ein Ort zwischen Alltag und Anspruch
Der Sportpark ist mehr als eine Anlage für Trainingseinheiten. Hier treffen sich Vereine, Schulen und Freizeitsportler. Hier laufen Kinder ihre ersten Runden, hier messen sich Athleten unter Wettkampfbedingungen. Wer durch die Anlage geht, spürt schnell, wie sehr sie den Alltag vieler Menschen prägt.
Doch die Jahre haben Spuren hinterlassen. Beläge nutzen sich ab, Flächen verlieren an Elastizität. Die Sanierung greift genau dort ein, wo Bewegung Halt braucht. Dabei verfolgt die Stadt klare Ansprüche: Sie will nicht nur reparieren, sondern gezielt verbessern.
Wettbewerb mit vielen Bewerbern
Dass Wiesbaden zum Zug kam, überrascht nicht. Bundesweit lagen tausende Anträge vor. Das Programm, die sogenannte „Sportmilliarde“, war massiv überzeichnet. Nur ein Bruchteil erhielt eine Zusage. Umso stärker wiegt die Entscheidung zugunsten des Helmut-Schön-Sportparks.
Andere Projekte aus Wiesbaden gingen dagegen leer aus. Weder der geplante Neubau eines Funktionsgebäudes zwischen dem Kunstrasenplatz und dem Naturrasen mit Umkleiden, Duschen, WC, Schiedsrichterraum, Lager, Technik, Verkaufsraum für Vereine – im Sportpark, noch die Sanierung der Sporthalle an der Wilhelm-Leuschner-Schule erhielten Fördermittel. Die Prioritäten lagen diesmal anders.
Mehr als nur neue Bahnen
Die Förderung wirkt wie ein Startsignal. Wenn die Arbeiten beginnen, verändert sich nicht nur der Boden unter den Füßen der Sportler. Die Anlage gewinnt an Attraktivität, Vereine erhalten bessere Bedingungen, die Stadt stärkt ihren Ruf als Sportstandort.
Der Helmut-Schön-Sportpark bleibt damit ein Ort, der Bewegung ermöglicht – und Gemeinschaft stiftet.
Foto – Helmu-Schön-Sportpark ©2026 Volker Watschounek
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