In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland Synagogen. Volker Bouffier: „Menschenhass und Antisemitismus dürfen hier nie wieder auf fruchtbaren Boden treffen.“

Zum Jahrestag der Reichspogromnacht vor 83 Jahren hat der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier weiterhin entschiedenes Handeln gegen Antisemitismus gefordert. Der 9. November sei ein Schicksalstag in der deutschen Geschichte. Er mahne alle Deutschen, wachsam zu bleiben. So etwas dürfe nie wieder passieren. Demokratie und universelle Menschenrechte seien keine Selbstverständlichkeit, erklärte Hessens Regierungschef.

„Die Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung in unserem Land waren der Beginn eines weltweiten Massenmordes, der von deutschem Boden ausging. Aus dieser Geschichte wächst die Verantwortung für unser Land. Menschenhass und Antisemitismus dürfen in unserem Land nie wieder auf fruchtbaren Boden treffen. Wir alle gemeinsam müssen entschieden für die Demokratie eintreten.“ – Ministerpräsident Volker Bouffier

Der jüdische Glauben sei über viele Jahrhunderte ein Teil der deutschen Identität, gerade in Hessen. Wenn wir aus der Vergangenheit in die Gegenwart blicken, würden wir klar sagen: Wir seien noch nicht da, wo wir sein wollen würden, so Bouffier. Noch immer würden Synagogen und jüdische Schulen Land von der Polizei bewacht, noch immer gebe es antisemitisch motivierte Übergriffe. Demokratinnen und Demokraten darf dies nicht kalt lassen. Gemeinsam müssen wir gegen Ressentiments und Vorurteile ankämpfen. Das ist die Verantwortung unserer Geschichte, so der Ministerpräsident anschließend.

Foto oben ©2021 Collage Wiesbaden lebt

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