Vor 20 Jahren begann der weltweite Siegeszug von Buena Vista Social Club. Am Freitagabend haben Roberto Fonseca und Eliades Ochoa den Kurpark erobert.

Wie viele Stuhlreihen mit wie vielen Plätzen vor der Konzertmuschel im Wiesbadener Kurpark aufgereiht waren, wir haben versäumt nachzuzählen. Es waren hunderte und alle waren sie besetzt. Die kubanische Nacht mit dem Zauber von Buena Vista Social Club im Rahmen des Rheingauer Musik Festivals war ausverkauft.

Open Air Konzertsaal

Saßen zu Beginn des Konzerts die meisten Besucher gespannt und artig auf den Stühlen, hielt es spätestens zur Pause niemanden mehr auf seinem Platz. Das lag auch an der Aufforderung von Abrahan Aristilde – im Dialog mit Roberto Fonesca und dem Publikum. Die Kubaner baten das Publikum aufzustehen und zu tanzen – sonst höre man auf zu spielen, um kurz nach acht wohlgemerkt. Es war toll, generationsübergreifend Vertreter der kubanischen Musik auf einer Bühne zu sehen, denn auch der 71-jährige Eliades Ochoa, Altmeister und wichtigster Vertreter des Son Cubano war mit seiner Gitarre mit dabei.

Open Air Tanzsaal

Die Wiesbadener ließen sich vor der Pause nicht lange bitten. Es dauerte nicht lange, da verwandelte sich die Konzertbühne in einen großen Tanzsaal und sofort war klar, so konnte man nicht in die Pause gehen. Die Band spielte weiter und gab ihre erste Zugabe. Dass das bis kurz nach zehn nicht die einzige geblieben war, muss nicht erwähnt werden.

Das Konzert in Bildern

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Bilder: Volker Watschounek

Buena Vista Social Club

Buena Vista Social Club ist der zur Marke gewordene Titel eines Musikalbums, das 1996 vom US-amerikanischen Gitarristen Ry Cooder bei einem Projekt mit von Juan de Marcos González zusammengestellten Altmeistern kubanischer Musik der 1940er und 1950er Jahre aufgenommen wurde. (Wikipedia)

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