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Sabine Gramenz und Malte Kühn lassen Friedrich Hollaenders Chansons funkeln – ein Duo, das Musik, Timing und Witz perfekt verzahnt.

Der Mann hinter Marlene – und das Duo, das ihn neu entzündet

Sabine Gramenz stürzt sich mit Stimme, Witz und voller Lust ins Hollaender-Universum. Am 18. Januar verwandelt sich das kuenstlerhaus43 in eine Zeitmaschine: Chansons lodern, Pointen zünden, Marlene schwebt vorbei – und Friedrich Hollaender zeigt, warum seine Funken bis heute fliegen.

Volker Watschounek 11 Stunden vor 0

Ein Abend, der die „Goldenen Zwanziger“: Musik von Friedrich Hollaender mit Tempo, Charme und scharf geschliffenen Chansons.

Am 18. Januar verwandeln Sabine Gramenz und Malte Kühn das kuenstlerhaus43 in ein Kabarett von gestern und ein Bühnenlabor von heute. Gramenz singt, spielt, wirbelt. Kühn sitzt am Flügel, kommentiert, lacht, lenkt – und nennt Hollaender beim Vornamen, wenn er seine Pointen auspackt. Zusammen nehmen sie den großen Friedrich nicht nur auf die Schippe, sie heben ihn auf die Bühne, die er verdient.

Kuenstlerhaus43, kurz gefasst

Konzert – Sabine Gramenz, „Hysterische Ziege trifft fesche Lola“
Eintritt: 24,00 Euro
Wann: Sonntag, 18. Januar 2026, 19:00
Wo: Theater kuenstlerhaus43 im Palasthotel, Kochbrunnenplatz 1, 65183 Wiesbaden

Friedrich Hollaender schrieb Welterfolge wie „Ich bin von Kopf bis Fuß“, prägte die Weimarer Republik und erfand in Hollywood Filmmusik neu. Seine Flucht 1933 riss ihn aus Berlin, doch sie bremste ihn nicht: Vier Oscar-Nominierungen, bissige Songs, Tonfilmhumor mit Berliner Rückgrat. Kühn führt durch diese Lebenslinien – klug, spielerisch, immer mit einem Griff in die musikalische Trickkiste. Gramenz lässt Hollaenders Figuren leben, lodern und manchmal leise zweifeln.

Funken, die beide tragen

Hollaenders Chansons schäumen vor Witz, Lust und Widerstandskraft. Zum 50. Todestag des Ausnahmeautors pflückt Gramenz sie nicht brav ab, sie tobt durch sie hindurch. Kühn hält den Boden, bricht ihn auf, setzt rhythmische Zäsuren und feuert Gramenz an, wenn eine Pointe noch schärfer glänzen darf.

Foto – Sabine Gramenz + Malte Kühn ©2020 Privat

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Die Internetseite von Sabine Gramenz finden Sie unter sabinegramenz.blogspot.com.

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