Das Geschäft lief eigentlich gut. Trotzdem hatte der Pächter Ende Oktober oder Anfang November die Reizbar im Wiesbadener Westend von heute auf morgen geschlossen.

Soweit bekannt ist, sah der Pächter im vergangenem Jahr keinen anderen Ausweg: Nicht etwa weil er keine Lust mehr gehabt hätte oder weil er Insolvenz anmelden musste. Grund dafür soll ein Wasserrohrbruch gewesen sein – und die Auffassung des Vermieters, dafür nicht verantwortlich sein zu müssen. Weil tagelang nichts geschah…

Reizbar, kurzgefasst

Was: modernes Restaurant-Bar
Wo: Reizbar, Goebenstraße 7, 65195 Wiesbaden

Die Stühle stehen seit dem auf den Tischen. Türen sind seit dem verschlossen. Seit letzter Woche ist aber wieder Leben in die Goebenstraße Nummer 7 zu beobachten. Vereinzelt gehen Personen rein und raus – um sich die Räumlichkeiten anzusehen. Es sieht so aus, als suche der Besitzer nach einem neuen Pächter und die Nachbarn fragen sich, hat ihr Kleinod im Wiesbadener Westend, die Reizbar, bereits wieder geöffnet? Seit letztem Mittwoch leuchtet Tag und Nacht das Licht.

Reizbar in der Goebenstraße am Sonntagmittag. Foto: Nachbar

Reizbar in der Goebenstraße am Sonntagmittag. Foto: Nachbar

Wo ist der Lichtschalter

Wiesbaden lebt! hat nachgefragt: Einen neuen Pächter scheint es nicht zu geben. Augenzeugen berichten, dass der Immobilienmakler, der mit der Verpachtung beauftragt ist, seit seinem  Besuch am Mittwoch den Lichtschalter suche und schon einige Nachbarn um Hilfe gebeten habe. Weil ihm niemand helfen konnte, brenne eben das Licht.

Zufall oder Fügung?

Wer in den Abendstunden unbeobachtet einen Blick in das Innere durch die Fenster wirft wird sich wundern. Die Stühle stehen auf den Tischen. Gläser und Geschirr – dreckiges Geschirr – geben Zeugnis dafür ab, dass es im Gastraum oder zumindest in der Küche lebhaft zugegangen sein muss.

Aber bitte nicht genau hinschauen: die Gläser und Teller stehen dort seit Monaten.

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