Der Betrieb im neuen Impfzentrum des Main-Taunus-Kreises nimmt ständig an Fahrt auf. Einen Überblick verschaffte sich nun der hessische Gesundheitsminister mit einem Besuch vor Ort. Was fehlt, sind jedoch freie Termine und genügend Impfstoff.

Eine Woche nach Öffnung aller 28 Impfzentren und seinen Besuchen in den Impfzentren Frankfurt und Darmstadt besucht Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) die Einrichtung des Main-Taunus-Kreises. Gemeinsam mit Landrat Michael Cyriax (CDU) und Gesundheitsdezernentin Madlen Overdick (Grüne) machte sich Klose ein Bild von den ersten Tagen der Arbeit im Impfzentrum.

Das Impfzentrum des Main-Taunus-Kreises

Das Impfzentrum im Verwaltungszentrum zwischen Hattersheim und dem Flörsheimer Stadtteil Weilbach wurde auf  Weisung des Landes aufgebaut. Durch eine bequeme Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr ist es einfach mit der Buslinie 821 MTV erreichbar. Als Betreiber sind das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die neben dem operativen Personal auch die organisatorische und ärztliche Leitung stellen. Die Gesamtleitung hat das DRK.

In der ersten Woche wurden in den zwei der sieben zur Verfügung stehenden Impfstraßen täglich etwa 140 Impftermine wahrgenommen. Zur Zeit sind dort 40 Mitarbeiter tätig, die die dort ankommenden Besucher informieren und betreuen. Bis April sind die Termine jedoch schon ausgebucht. Je mehr Impfstoff vom Bund zur Verfügung gestellt wird, desto mehr kann bis zur vollen Auslastung von bis zu 1.200 Impfungen täglich verimpft werden, heißt es in einer Mitteilung des Impfzentrums. Insgesamt sind es rund 300 Mitarbeiter, die im Hinblick auf die volle Auslastung des Impfzentrums in jedem Bereich für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Schulterschluss im Kampf gegen die Pandemie

Der hessische Gesundheitsminister zeigte sich beeindruckt von der vertrauensvollen und bewährten Kooperation von Land, Gebietskörperschaften und Hilfsorganisationen. Die Arbeit in den hessenweit 28 Impfzentren ist Ausdruck einer enormen Gemeinschaftsleistung von der Planung über den Aufbau bis hin zur Sicherstellung der Begleitung aller Bürgerinnen und Bürger bei ihren Impfterminen, sagte Klose.

„Unsere Impfzentren wären in der Lage, deutlich mehr zu impfen. Dafür brauchen wir eine verlässliche Impfstoffzufuhr, an der es bisher gehapert hat. Umso wichtiger ist, dass es jetzt Schritt für Schritt in den Impfzentren vorangeht und sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger impfen lassen. Das ist der erfolgsversprechendste Weg aus der Pandemie.“ – Kai Klose, Hessischer Gesundheitsminister

Landrat Michael Cyriax ergänzt: Hier bei uns zeigt sich, wie die Pandemie-Bekämpfung im Alltag läuft. Es ist die Nagelprobe der Strategien in der Praxis. Der Start des Impfzentrums ist ein gutes Zeichen für die Pandemie-Eindämmung. Der Betrieb durch das DRK und den ASB läuft rund und professionell. Wir sind mit ihnen im engen Schulterschluss. Was es jetzt noch bräuchte, seien genügend Impfdosen. Damit könne man die Möglichkeiten des Impfzentrums voll nutzen und die Immunisierung der Bürger auf breiter Linie vorantreiben.

201.494 Erst- und 92.078 Zweitimpfungen in Hessen

Etwa 567.000 Personen in Hessen können aktuell nach der bundesweit geltenden Impfverordnung ihre Corona-Schutzimpfung als Angehörige der höchsten Priorisierungsgruppe wahrnehmen. Der überwiegenden Mehrheit nach handelt es sich hierbei um SSenioren, die mindestens 80 Jahre alt sind. Hessenweit haben bereits mehr als 201.494 Personen die Erst- und mehr als 92.078 ihre Zweitimpfung erhalten.

Zurzeit stehen Impfstoffe der Firma Biontech, des Herstellers Moderna sowie seit einigen Tagen von AstraZeneca zur Verfügung. (Foto: Klose, Besuch im Impfzentrum des Main-Taunus-Kreises ©2021 HSM)

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Die offizielle Internetseite des Impfzentrums Main-Taunus-Kreis finden Sie unter www.mtk.org.

 

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