Viele Menschen haben sich auf dem Petersplatz versammelt. Ihre Gesichter sind von Trauer gezeichnet. Auch in Hessen sind Viele Menschen betroffen. Der Ministerpräsident zum Tod von Benedikt XVI. 

Der Hessische Ministerpräsident Boris Rhein hat den am Silvestertag im Alter von 95 Jahren verstorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. als brillanten Theologen gewürdigt und seine Trauer über dessen Tod zum Ausdruck gebracht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mit dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger im Jahr 2005 nach fast fünf Jahrhunderten zum ersten Mal wieder ein Papst gewählt wurde, der aus Deutschland stammte. Das Gefühl vieler Katholiken damals brachte die Schlagzeile ,Wir sind Papst‘ sehr gut auf den Punkt, sagte Rhein am Samstag und fügte hinzu: Papst Benedikt XVI. hat 2005 auch mit seinem Besuch beim Weltjugendtag in Köln ein ,Wir-Gefühl‘ geschaffen, das Menschen umfasste, die nicht Mitglied in der katholischen Kirche waren. Seinem besonderen Engagement ist es zu verdanken, dass die Verbindung zwischen Kirche und Glaube wieder stärker verankert wurde. Nicht zuletzt durch seinen freiwilligen Rücktritt vom Amt des Papstes im Jahr 2013 wird Benedikt XVI. vielen als historische Schlüsselfigur in Erinnerung bleiben – auch wenn er die Aufklärungsarbeit zum Missbrauch in der katholischen Kirche energischer hätte betreiben können.

Abschied nehmen

Matteo Bruni, Sprecher des heiligen Stuhls, teilt mit, dass Benedikt XVI. vom 2. Januar an im Petersdom aufgebahrt werde und Gläubige dann von ihm Abschied nehmen könnten.  Am Donnerstagmorgen werde Papst Franziskus um 9:30 Uhr die Totenmesse für Benedikt auf dem Petersplatz halten, heißt es weiter. Auf Wunsch Benedikts solle die Messe schlicht ablaufen.

Bild oben ©2022 Hessische Staatskanzlei

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Die Internetseite des Vatikan finden Sie www.vatican.va.

 

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