Menü

kalender

Juni 2024
S M D M D F S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

Partner

Partner

/* */
Not macht erfinderisch

500000 Euro für Wiesbadens Vereine

Viele Vereine sind durch ausfallende Einnahmequellen in diesem Jahr in finanzielle Bedrängnis geraten. Die meisten davon fühlen sich in der Existenz aber nicht bedroht. Wenn das doch der Fall ist, greift ihnen die Landeshauptstadt finanziell unter die Arme.

Volker Watschounek 3 Jahren vor 0

Kein Training, keine Wettkämpfe, keine Einnahmen, kaum Sponsoren: Ein für viele Vereine einschneidendes Jahr geht zu Ende. Da kommen die Zuschussbescheide gerade recht.

In diesen Tagen werden vonseiten des Sportamts die Zuschussbescheide für die Wiesbadener Vereine versendet. Beinahe 300000 Euro Jugendzuschuss und 63000 Euro Übungsleiterzuschuss kommen den Vereinen zugute. In der aktuellen Pandemiesituation eine vielfach dringend erwartete Unterstützung.

„Wir haben in der aktuellen Krisensituation die Zuschüsse nicht gekürzt. Ganz im Gegenteil stehen aus dem Haushalt 2020 über die regelmäßige Unterstützung für die Vereine hinaus weitere Mittel für ein Corona-Hilfsprogramm zur Verfügung.“ – Sportdezernent Gert-Uwe Mende

Das Ziel der Landeshauptstadt ist es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie so abzumildern, dass keine bleibenden Schäden in der sportlichen Infrastruktur der Landeshauptstadt entstehen. Nach diesem Grundsatz wurde das Hilfeprogramm für den Sport in der Landeshauptstadt aufgelegt. So will die Stadt in einem ersten Schritt den Vereinen helfen, die durch Corona akut in ihrer Existenz bedroht sind. In einem zweiten Schritt sollen auch Gewinnausfälle durch ausgefallene Vereinsveranstaltungen teilweise ersetzt werden.

„Nach eingehender Analyse der finanziellen Situation der Rhine River Rhinos und des VC Wiesbaden gewährt die Stadt den beiden Vereinen eine städtische Unterstützung. Dadurch tragen wir unseren Teil bei, den Spielbetrieb zu sichern und zwei Teams aus der Landeshauptstadt in den Bundesligen ihrer Sportarten zu halten.“– Sportdezernent Gert-Uwe Mende

Um die Situation der Vereine genauer beleuchten zu können, hatte das Sportamt alle Vereine angeschrieben und um eine Mitteilung ihrer Situation gebeten. Dabei wurde rasch deutlich, dass ein Großteil der Vereine ohne existenzbedrohende wirtschaftliche Auswirkungen durch die erste Phase der Pandemie gekommen war. Problematisch war die Situation insbesondere bei den Rhine River Rhinos und dem VC Wiesbaden. Als Mannschaften, die einerseits im Profisport aktiv sind, andererseits jedoch Sportarten betreiben, die weitgehend ohne Fernsehgelder auskommen müssen, brachen ihnen mit den Zuschauern und Sponsoren ein erheblicher Teil ihrer Einnahmen weg, ohne die Ausgaben in vergleichbarem Umfang senken zu können.

„Wir stehen in Abstimmung mit dem Sportausschuss bereit auch weitere Hilfen zu leisten. Die Sportszene hat durch Hallenschließungen und Saisonabbrüche einen großen Beitrag im Kampf gegen das Virus geleistet. Wir sind als Verantwortungsträger in der Pflicht, ihnen auch finanziell beizuspringen, wenn die Belastung zu groß wird.“– Sportdezernent Gert-Uwe Mende.

Bis zum ersten Sitzungszug der Stadtverordnetenversammlung 2021 werden im Sportamt jetzt auch die Meldungen der Vereine analysiert, die sich nach eigenen Angaben in keiner existenzbedrohenden Situation befinden und trotzdem erhebliche Ausfälle durch die Pandemie verkraften mussten. Auch für diese Vereine stehen Mittel aus 2020 zur Verfügung. In 2021 wird die Stadt fortlaufend überprüfen, wie gut die Vereine durch die zweite Welle der Pandemie kommen.

Weitere Nachrichten aus dem Ortsbezirk Mitte lesen Sie hier.

Die offizielle Internetseite des Sportamts Wiesbaden finden Sie unter www.wiersbaden.de.

 

Diskutieren Sie mit

Diskutieren Sie mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.