Die Zahl der Fahrraddiebstähle pro 100 000 Einwohner hat sich in 26 Jahren fast halbiert. Trotzdem ist sein sein Fahrrad gut abzuschließen. Damit das gelingt, bekommen Wiesbadens Schulen neue Fahrradabstellplätze.

Die Stadt Wiesbaden hat vom Land Hessen für die Anschaffung von Fahrradabstellplätze an öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Kindertagesstätten und Sporteinrichtungen Fördermittel in Höhe von 122.500 Euro zugesagt bekommen. Das ist ein guter Zuschuss zu den Mitteln der Stadt.

„Wer mit dem Rad zur Schule oder zur Kita fahren möchte, braucht sichere Abstellanlagen.“ – Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr

Der Magistrat hat in der vergangenen Woche die Freigabe von Eigenmittel in Höhe von 52500 Euro beschlossen. Jetzt folgt die Ausschreibung für die 750 Abstellanlagen. Insgesamt sollen davon 69 öffentliche Einrichtungen profitieren: im einzelnen sind das 15 Schulen mit 272 Abstellplätzen, 13 Kindertagesstätten mit 75 Abstellplätzen, 34 Sporthallen/-plätze bzw. kombinierte Sportanlagen mit 348 Abstellplätzen, fünf Stadtteilzentren mit 30 Abstellplätzen und zwei Verwaltungsstandorte mit 25 Abstellplätzen.

„Gerade in der Schule und der Kita muss es für Eltern, Kinder und Jugendliche leichter sein, aufs Rad umzusteigen: So werden Elterntaxis vermieden, die Gesundheit gefördert und nebenbei das Stadtklima verbessert.“ – Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr

Im Stadtgebiet wurden alle Schulen dazu aufgerufen, sich für das Programm zu melden. Alle Schulen, die sich gemeldet und geeignete Flächen zur Verfügung gestellt haben, konnten berücksichtigt werden begrüßt Axel Imholz, Dezernent für Finanzen, Schule und Kultur ausdrücklich.

„Insbesondere an weiterführenden Schulen können viele Kinder und Jugendliche den Schulweg alleine mit dem Fahrrad zurücklegen. Daher freue ich mich sehr, dass wir zukünftig bedarfsgerecht, an den daran interessierten Schulen, ausreichende Abstellmöglichkeiten bereitstellen können.“ – Axel Imholz, Dezernent für Finanzen, Schule und Kultur

Beim vergangenen Radverkehrsforum war zudem das Thema Mit dem Rad zur Schule ein Schwerpunkt. Stefanie Hartlep vom Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement der IVM GmbH Rhein-Main – Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement – informierte im Beisein von Lehrern, Elternvertretern sowie dem städtischen Schulamt über dessen Aktivitäten. So berät das Fachzentrum kostenfrei Schulen, Schulträger und Kommunen, wie schulisches Mobilitätsmanagement umgesetzt, strukturell verankert und langfristig verstetigt werden kann.

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