Nichts geht mehr: weder hoch noch runter. Ers ist nach Betriebsschluss und die Nerobergbahn hängt fest: zur Probe. Wiesbadens Feuerwehr übet den Ernstfall.

Um 19.30 Uhr trafen die ersten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wiesbaden an der Talstation der Nerobergbahn ein. Von weitem sah alles ziemlich echt aus. Die Dunkelheit verlieh der Evakuierungsübung der Betriebsleitung eine besondere Stimmung

Notweg Nerobergbahn

Als Szenario wurde angenommen, dass ein großer umgestürzter Baum auf der Strecke, die Weiterfahrt der Bahn blockiert, dadurch war ein Waggon auf dem oberen Teil des Viadukts zum Stehen gekommen. Einige der Fahrgäste hatten bereits mit Hilfe des Betriebspersonals der Nerobergbahn selbstständig die Bahn über einen Notweg verlassen. Alle weiteren Passagiere wurden mit Hilfe der Feuerwehr aus der Bergbahn gerettet.

Rollstuhl-Bergung

Bei der Rettung der Fahrgäste kam die Vielfalt der unterschiedliche technische Möglichkeiten zum Einsatz. So wurde beispielsweise auch geprobt, um auch nicht gehfähige Personen sicher zu Boden zu bringen. Die Probanden, Fahrgäste wurden durch eigenes Personal der Nerobergbahn gestellt.

Fahrgäste abgeseilt

Neben einer Drehleiter war auch die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr im Einsatz. Die spezielle Einsatzgruppe rettete einen nicht gehfähigen Fahrgast. Die Person wurde gesichert und zusammen mit einem Höhenretter am Viadukt abgeseilt.

Fazit

Die Übung verlief erfolgreich und ohne Probleme. Sie zeigte verschiedene Möglichkeiten der Personenrettung auf, die gegebenenfalls im Ernstfall zum Tragen kommen könnten. Die Betriebsleitung der Nerobergbahn legt hohen Wert auf die bestehenden Sicherheitseinrichtungen der Bahn, hiervon konnten sich auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Nachgang zur Übung überzeugen.

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