Winke, Winke. Wer jetzt an die Teletubbies denkt, liegt daneben. Auch wenn die Bewegung sehr an sie erinnert: Heute ist Winke-Deinem-Nachbarn-mit-allen-Fingern-Tag –  eine Gelegenheit lebhaft zu grüßen.

Sie sind sich einfach noch nie näher gekommen? Sie reden mit Ihrem direkten Nachbarn im Grunde auch kein Wort? Wenn Sie sich sehen, nicken Sie sich allenfalls zu. Heute ist der Tag das zu ändern. Der 7. Februar gilt als Winke-Deinem-Nachbarn-mit-allen-Fingern-Tag. Die etwas sperrige aber gewollt aber ausführliche Bezeichnung soll verdeutlichen, dass zaghafte und möglicherweise negativ behaftete, mit nur einem Finger vollzogene Winkbewegungen an diesem Tag nicht ausreichen.

Kopfnicken gilt nicht

Das ist aber ganz schön sperrig, werden Sie jetzt denken – und dennoch unbedingt nötig. Die Bezeichnung soll verdeutlichen, dass zaghaftes Kopfnicken und möglicherweise negativ behaftete, mit nur einem Finger vollzogene Winkbewegungen an diesem Tag nicht ausreichen.

Amerika

Der Aktionstag, wie sollte es anders sein, kommt aus den USA. Bereits 2007 wurde er amerikanischen Zeitungen eingeführt und ist dort als Wave All Your Fingers at Your Neighbor Day bekannt. Um die Winkbewegung perfekt zu machen, soll man übrigens währenddessen ein breites Lächeln aufsetzen – Amerika-like eben. Was bleibt zu sagen: einfach mitmachen und Freude verbreiten.

Und was sagt Knigge?

In dem Regelwerke, das  Normen über etikettegerechtes Verhalten enthält, ist das Grüßen und Begrüßen normiert. Bei einer Begrüßung kommt es demzufolge im Gegensatz zu einem Gruß immer zum Körperkontakt, vornehmlich in Form eines HandschlagsAusgenommen von dem Kontaktgebot sind kollektive Begrüßungen einer Gruppe durch einen Redner. Auch gilt ein Verhalten nur dann als etikettegerecht, wenn der Rangniedere den Ranghöheren, ein Herr die Dame, der Jüngere den Älteren, der Gastgeber den Gast zuerst grüßt etc. Einen „grußberechtigten“ Menschen, der von dem Betreffenden nachweislich gesehen und erkannt wurde, nicht zu grüßen gilt im westlichen Kulturkreis als grobe Unhöflichkeit. Insofern gibt es auch im Zivilleben in gewisser Weise eine „Grußpflicht“. (Quelle: Wikipedia)

(Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixeliode).

 

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