Auch wenn die letzten Tage trüb waren, fragen sich viele, wann Wiesbadens Freibäder öffnen. Wann wieder Treffen mit Freunden erlaubt sind und wann endlich Wettkämpfe stattfinden.

Wurden bereits zum heutigen Feiertag die Kontaktbeschränkungen in Hessen deutlich gelockert, folgen in den nächsten Tagen nach und nach weitere Lockerungen. Von heute, 11. Juni an, dürfen sich draußen wieder bis zu zehn Personen treffen, egal, aus wie vielen Haushalten sie kommen. Wenn sich zwei Generationen-Haushalte mit beispielsweise 15 Personen Treffen, ist das draußen auch erlaubt. Dem nächsten familiären Grillfest steht so nichts im Wege.

Für Treffen in den eigenen vier Wänden hat die Hessische Landesregierung alle Vorgaben aufgehoben. Dennoch gilt die Empfehlung, persönlichen Kontakte weiterhin zu begrenzen! Wer die Hochzeitsfeier oder den Geburtstag nach Hause verlegt, sollte dennoch die Veranstaltungsobergrenze im Auge behalten. Nach wie vor gilt: nicht mehr als 100 Leute.

Wettkämpfe sind wieder möglich

Sportler dürfen Aufatmen. Nach dem Trainingsstart dürfen sie jetzt auch wieder gegeneinander antreten. Bei Sportarten, bei denen es zu Zweikämpfen kommt, wie bspw. beim Basketball, dürfen nicht mehr als 10 Personen auf den Platz. Beim Volleyball stehen 12 Personen auf dem Feld. Somit müssen sich die Spieler bis auf Weiteres aufs Beachvolleyball konzentrieren. Und es gilt: Bitte kein Trikot-Tausch nach dem Spiel.

Ab Montag dürfen in Hessen wieder alle Schwimmbäder, Badeseen und Saunen öffnen. Natürlich müssen weiter Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden, deshalb ist die Anzahl der Personen, die ins Schwimmbad können, begrenzt: Es gilt: Nur eine Person pro 5 Quadratmeter Liegefläche.

Zusätzliche neue Regelungen im Alltag

In Bahnhöfen und Flughäfen gilt nun auch innerhalb der Gebäude eine Maskenpflicht.

Auch bei Gottesdiensten müssen jetzt – wie schon bei Bestattungen und Trauerfeiern – die Namen und Adressen der Teilnehmer notiert werden. Nur so lassen sich die Infektionsketten nachverfolgen.

Schulen und Kitas

Neues für Eltern. Ab dem 6. Juli dürfen Kitas wieder für alle Kinder öffnen! Die Kids können dann endlich wieder gemeinsam spielen und lernen und die Eltern Familie und Beruf besser unter einen Hut bringen. Damit entfällt natürlich auch die bisherige Notbetreuung. Wenn Erzieherinnen ausfallen, können Gruppen zusammengelegt werden, damit auch dann möglichst viele Kinder betreut werden.

Auch für die Schulen gibt es neue Regelungen: Die Grundschüler können ab dem 22. Juni wieder an fünf Tagen in die Schule gehen. Weil in voll besetzen Klassenzimmern der 1,50 Meter Abstand nicht mehr eingehalten werden kann, gilt pro Klasse: Ein fester Raum, eine feste Lerngruppe, ein fester Lehrer. Die Gruppen sollen nicht durchmischt werden. Die Kinder werden dann enger zusammensitzen als bisher. Eltern, die das nicht möchten, können ihre Kinder bis zu den Ferien weiter zu Hause unterrichten. Beim Unterricht setzen wir auch auf Lehrer über 60, die dann nicht mehr automatisch freigestellt sind. ∆

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Die offizielle Internetseite des Robert-Koch-Instituts mit Fallzahlen finden Sie unter: www.rki.de.

 

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