Im 19. Jahrhundert war Wiesbadens Kurhaus das Conversationshaus – eine Begegnungsstätte der feinen Leute, derer, die es sich leisten konnten.

Der Adel und die höheren Gesellschaftsschichten strebten in Deutschland zu Beginn 19. Jahrhunderts nach Neuem. Nach englischen Vorbildern wurden an der Ostsee die ersten Seebäder ausgewiesen, und 1810 wurde in Wiesbaden nach Plänen von Christian Zais der erste „Cursaal“ fertig gestellt.

Stadtarchiv, kurz gefasst

Vortrag – „Ein der Gottheit gewidmeter Tempel. Das Conversationshaus 1810-1904“
Wann: Mittwoch, 16. Mai, 19:00 Uhr
Wo:Stadtarchiv, Im Rad 42, 65197 Wiesbaden (Navigation / Karte)
Eintritt: frei

Mit dem Kurhaus beginnt die Stadt zu blühen. Wiesbaden gewinnt im 19. Jahrhundert an Ansehen und Bedeutung und entwickelt sich Kurstadt. Einhergehend wächst die Zahl der Kurgäste: zwischen 1840 und 1910 steigt sie um das Zehnfache. Mitte des Jahrhunderts trug Wiesbaden den Titel Weltkulturstadt – überholt in Ruhm und Ansehen Baden-Baden.

Zwischen 1840 und 1910

Zusammen mit dem Stadtarchiv lädt der Stadthistoriker Dr. Bernd-Michael Neese am Mittwochabend zu einem Vortrag  mit dem Thema Ein der Gottheit gewidmeter Tempel. Das Conversationshaus 1810-1904 ein. Neese referiert über den Aufstieg des Ackerbürgerstädtchens zum führenden deutschen Badeort. (Fotograf unbekannt, Public Domain)

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