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Rene Sain

Playoff-Aus: Wiesbaden unterliegt Suhl auch im zweiten Spiel

Der VC Wiesbaden verlor auch das zweite Playoff-Viertelfinale gegen Suhl und schied aus. Vor 1158 Zuschauern hielt das Team phasenweise dagegen, doch die Gastgeberinnen spielten abgeklärt, nutzten ihre Chancen konsequent und entschieden die Partie erneut klar für sich.

Volker Watschounek 1 Woche vor 0

Wiesbaden verliert auch Spiel zwei gegen Suhl. Die Gastgeberinnen agieren konsequent und beenden die Saison des VCW.

Der VC Wiesbaden verlor auch das zweite Playoff-Viertelfinale gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen und beendete damit seine Saison. Das Spiel endete klar mit 0:3 (14:25 21:25 13:25). Zwar wehrten sich die Hessinnen erneut tapfer gegen den Favoriten und hielt phasenweise gutdagegen, doch die Suhlerinnen agierten in den entscheidenden Momenten abgeklärter.

1. Volleyball Bundesliga, 2025.2026, 2. Viertelfinale

VC Wiesbaden – Vfb Suhl Lotto Thüringen, 0:3

Satz 1, 20 Minuten > 06-08, 08-16, 14-21 > 14-25
Satz 2, 25 Mintuen > 05-08, 14-16, 19-121 > 21-25
Satz 3, 19 Minuten > 05-08, 09-16, 12-21 > 13-25

Cayetana López Rey (Spanien, 6) – Pleun van der Pijl (Niederlande, 0) – Hannah Weinmann (0) –  Jovana Dordevic (2) – Rene Sain (Kroatioen, 0) – Laura Broekstra (10) – Sanne Konijnenberg (Niederlande, 0) – Dagmar Boom (Niederlande, 1) – Lilly Bietau (0) – Hannah Clayton (USA, 7) – Jimena Fernandez Gayoso (6)

Vor 1158 Zuschauern übernahm Suhl früh die Kontrolle. Mit druckvollen Aufschlägen setzte das Team Wiesbaden unter Druck und zwang den VCW immer wieder zu Fehlern. Beim Stand von 7:11 nahm Wiesbadens Interims-Trainer, der am Spielfeldrand jeden Ball sichtlich mitfieberte, die erste Auszeit, doch Suhl blieb konsequent und zog davon. Zehn Satzbälle im ersten Satz unterstrichen die Überlegenheit, ehe der Satz gleich mit dem ersten Satzball mit 25:14 endete.

Ein Satz, der kippt – und nicht zurückkommt

Im zweiten Durchgang zeigte der VC Wiesbaden sein bestes Gesicht. Nach einem holprigen Start nahm Frank beim Stand von 8:12 einer Auszeit – und plötzlich änderte sich die Dynamik. Wiesbaden stabilisierte die Annahme, variierte das Angriffsspiel und setzte Suhl jetzt unter Druck.

Drei Punkte in Serie brachten den Anschluss, kurz darauf lag Wiesbaden dann mit 13:12 in Führung – die Partie war offen, das Momentum schien einen Moment kang auf Wiesbadener Seite zu liegen. Die Aktionen wirkten klarer, die Abstimmungen schinen besser, die Körpersprache war entschlossener.

Doch Suhl ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Eine Auszeit der Gastgeberinnen stoppte den Lauf, ud spielte Suhl wieder strukturierter, griff gezielter an und nutzte kleine Unsicherheiten im Wiesbadener Spiel konsequent aus. Punkt für Punkt schob sich das Team wieder nach vorn.

Beim Stand von 18:20 versuchte Wiesbaden noch einmal gegenzusteuern, nahm die nächste Auszeit – doch die entscheidenden Ballwechsel gingen an Suhl. Drei Punkte in Serie brachten die Gastgeberinnen auf die Siegerstraße. Mit mehreren Satzbällen im Rücken blieb Suhl nervenstark und verwandelte im zwieten Satz schließlich zum 25:21.

Keine Wende im dritten Satz

Mit dem Rücken zur Wand startete Wiesbaden in den dritten Durchgang, fand jedoch keinen Zugriff mehr. Suhl setzte sich früh ab, nutzte mehrere Punkteserien und kontrollierte das Spielgeschehen. Wechsel auf Wiesbadener Seite – unter anderem mit Dordevic und Weinmann – brachten keine nachhaltige Wende.

Beim Stand von 13:24 erspielte sich Suhl zahlreiche Matchbälle und verwandelte schließlich zum 25:13.

Statistik zeigt fehlende Durchschlagskraft

Die Zahlen spiegelten den Spielverlauf wider. Wiesbaden erzielte insgesamt nur 32 Punkte aus dem Spiel heraus, verteilte diese aber ohne klare Dominanz. Laura Broekstra führte das Team mit 10 Punkten an und überzeugte auch im Block. Hannah Clayton (7 Punkte) und Jimena Fernandez Gayoso (6 Punkte) unterstützten im Angriff.

Dennoch blieb die Effizienz zu niedrig. 23 Angriffspunkte bei 90 Versuchen zeigen, wie schwer sich Wiesbaden gegen die kompakte Defensive tat. Im Aufschlag gelangen nur drei direkte Punkte, im Block sechs – zu wenig, um Suhl ernsthaft zu gefährden.

MVPs und Fazit

Als wertvollste Spielerin bei Suhl wurde Monika Brancuska ausgezeichnet. Beim VC Wiesbaden erhielt Laura Broekstra die MVP-Auszeichnung.

Der VC Wiesbaden zeigte Einsatz und Moral, fand aber über die gesamte Partie hinweg zu selten Lösungen. Suhl spielte stabiler, konsequenter und entschied beide Playoff-Spiele verdient für sich. Für Wiesbaden endete damit die Saison im Viertelfinale.

Playoffs 1. Bundesliga Frauen – Viertelfinale

Datum Spiel Team 1 Team 2 Ergebnis
Playoff 1–8
22.03.26 2500 Stuttgart Erfurt 3:2 (25:27 25:16 26:28 25:16 15:8)
25.03.26 2501 Erfurt Stuttgart 0:3 (22:25 20:25 17:25)
Playoff 2–7
22.03.26 2503 Suhl Wiesbaden 3:1 (25:9 25:27 25:17 25:20)
25.03.26 2504 Wiesbaden Suhl 0:3 (14:25 21:25 13:25)
Playoff 3–6
21.03.26 2506 Schwerin Aachen 3:0 (25:23 28:26 25:14)
25.03.26 2507 Aachen Schwerin
28.03.26* 2508 Schwerin Aachen
Playoff 4–5
21.03.26 2509 Dresden Münster 3:0 (28:26 25:22 25:19)
25.03.26 2510 Münster Dresden
28.03.26* 2511 Dresden Münster

* Entscheidungsspiel nur falls nötig

Halbfinale (Best of 3)

Datum Spiel Team 1 Team 2 Ort
Playoff 1–4
05.04.26 2512 Stuttgart Offen SCHARRena Stuttgart
08.04.26 2513 Offen Stuttgart
11.04.26* 2514 Stuttgart Offen SCHARRena Stuttgart
Playoff 2–3
04.04.26 2515 Suhl Offen Sporthalle Wolfsgrube
08.04.26 2516 Offen Suhl
12.04.26* 2517 Suhl Offen Sporthalle Wolfsgrube

Finale (Best of 5)

Spiel Teams Status
2518Offen vs. OffenTermin folgt
2519Offen vs. OffenTermin folgt
2520Offen vs. OffenTermin folgt
2521*Offen vs. OffenTermin folgt
2522*Offen vs. OffenTermin folgt

Stimmen zum Spiel

Der VC Wiesbaden suchte nach Erklärungen, fand sie vor allem im eigenen Spiel und in der Stabilität des Gegners. Laura Broekstra beschrieb die Partie nüchtern: Man sei nicht so ins Spiel gekommen, wie geplant, habe keinen Zugriff auf das System der Suhlerinnen gefunden. Der Gegner habe in allen Belangen besser agiert. Gleichzeitig richtete sie den Blick nach vorn und gratulierte Suhl, verbunden mit Neugier darauf, wie weit der Weg des Teams noch führen werde.

Trainer Benedikt Frank sah die Ursachen auch im eigenen Umgang mit der Situation. Der Druck sei spürbar gewesen, phasenweise habe die Mannschaft übermotiviert gewirkt. Gerade im zweiten Satz habe es Chancen gegeben, die man hätte nutzen müssen, um das Spiel zu öffnen. Stattdessen habe die nötige Geduld gefehlt. Suhl hingegen habe sich angepasst, Dinge verändert und über die gesamte Partie hinweg „unfassbar stabil“ gespielt.

Archivfoto – Pleun van der Pijl ©2026 Wiesbaden lebt!

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