Zahl der Beschäftigten wächst: 498 Beschäftigte in Vollzeit, 55 Teilzeitkräfte und 54 Auszubildende in verschiedenen Bereichen folgen dem bundesweiten Trend nicht.

Die Umsätze in der Energie-, Wasser- und Entsorgungswirtschaft gehen insgesamt betrachtet bundesweit zurück: im vergangenen Geschäftsjahr um 9,8 Prozent. Bei dem Wiesbadener Energieversorger ESWE Versorgung sieht das nicht anders aus. Lagen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2015 bei bei 407,33 Millionen Euro, weist der aktuelle Geschäftsbericht für das Jahr 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 381,72 Millionen Euro aus. Das entspricht einem Rückgang von rund 6,3 Prozent.

Geringere Investitionen

Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Daten weiter mitteilt, ist der Umsatz bundesweit damit das vierte Jahr in Folge gesunken. Ob der Investitionsrückgang damit zu begründen ist, sei dahingestellt. Fest steht, dass die Unternehmen der Energie-, Wasser- und Entsorgungswirtschaft bundesweit mit 14,7 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr 3,8 Prozent weniger in Sachanlagen investiert haben.

Auch der Wiesbadener Energieversorger folgt dem Trend. Waren es 2015 noch 53,3 Millionen Euro, die investiert wurden – sind es im Jahr 2016 Investitionen in Höhe von 18,4 Millionen – 1,1 Millionen Euro in immaterielle Vermögensgegenstände, 13,9 Millionen Euro in Sachanlagen und 3,4 Millionen Euro in Finanzanlagen.

Mehr Angestellte

Die Zahl der Mitarbeiter trotzt dem Ergebnis dennoch. Wuchs die Zahl der Beschäftigten in Deutschland um 2,1 Prozent auf knapp 437 000 – nahm auch die Zahl der Beschäftigten bei ESWE Versorgung um etwas weniger als 1 Prozent zu.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2016 lag die Zahl der Mitarbeiter bei 498 (496) in Vollzeit und 53 (55) in Teilzeit. Zusätzlich waren 54 (55) Auszubildende bei ESWE tätig, um ihre Grundausbildung zu absolvieren. In Klammern stehen die Angaben für das Jahr 2015.

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