ESWE Versorgung stärkt E-Mobilität, erweitert das Ladenetz, setzt Schnelllader und bindet Bürger aktiv ein. Die Stadt zählt bundesweit zu den Vorreitern.
Wiesbaden bewegt sich in Richtung Zukunft. Während viele Städte die Mobilitätswende noch planen, setzt die Landeshauptstadt längst auf Umsetzung, – und ESWE Versorgung hat zum Jahresende noch einmal spürbar aufs Tempo gedrücktund baut das Ladenetz für Elektrofahrzeuge weiter aus. Der kommunale Energieversorger prägt damit die Entwicklung eines Verkehrsraums, der weniger Schadstoffe ausstößt, deutlich flexibler funktioniert und private wie gewerbliche Nutzer gleichermaßen erreicht.
Ein Vertrag, der Verantwortung formuliert
Als die Stadt ESWE Versorgung den Konzessionsvertrag über zehn Jahre zusprach, formulierte sie einen klaren Auftrag: 800 neue öffentlich zugängliche Ladepunkte bis 2030. ESWE gewann die Ausschreibung, weil das Unternehmen bereits jahrelang konsequent investierte und das Stadtgebiet mit einer breiten Lade-Infrastruktur versorgte. Jetzt wächst das Netz systematisch weiter.
Heute zählt Wiesbaden 1.220 öffentliche Ladepunkte, davon betreibt ESWE 926 selbst. Diese Präsenz katapultiert die Stadt bundesweit auf Platz 17 aller 400 Kreise und kreisfreien Städte, wenn es um Versorgungsdichte geht. Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender, betont den strategischen Anspruch: „Wir müssen Mobilität neu denken, wenn wir eine ökologisch und ökonomisch tragfähige Zukunft erreichen wollen. Wir treiben diesen Wandel aktiv voran.“
Schnellladen als neues Rückgrat
Einen Schwerpunkt legt ESWE auf Schnelllader – jene Technologie, die E-Mobilität alltagstauglich macht. Im gesamten Stadtgebiet entstehen neue Anlagen, zuletzt in der Lessingstraße, am Westcenter und am Hinkelhaus in Auringen. Sie ergänzen bestehende Standorte wie die Mainzer Straße, den HIT-Markt in der Hasengartenstraße und den EDEKA Nolte in der Bierstadter Straße.
Diese Infrastruktur zahlt sich aus: Über 200.000 Ladevorgänge registrierte ESWE allein in den vergangenen zwölf Monaten. Mehr als 4 Gigawattstunden flossen in Fahrzeugbatterien – genug Energie für rund 1.650 Drei-Personen-Haushalte oder 500 vollelektrische Erdumrundungen. Da ausschließlich ESWE Natur STROM fließt, verhindert jede geladene Kilowattstunde neue Emissionen. Rund 3.250 Tonnen CO₂ sparte die Stadt so ein.
Parkhäuser setzen auf ESWE – die Stadt zieht mit
Auch unter den Dächern wächst das Netz. Immer mehr Parkhäuser kooperieren mit ESWE Versorgung – von der Mauritiusgalerie über City 2 bis zum Staatstheater und dem Luisenplatz. Wer sein Auto abstellt, tankt gleich mit. Diese Synergie schafft Komfort und fördert emissionsfreie Mobilität mitten in der Innenstadt.
Parallel engagiert sich ESWE in der Region. In Taunusstein, Idstein, Rüdesheim, Geisenheim, Oestrich-Winkel, Walluf und Königstein betreibt das Unternehmen inzwischen 77 weitere öffentliche Ladepunkte. Neue DC-Schnelllader entstanden unter anderem bei EDEKA Georg in Idstein, an der Geisenheimer Uferstraße und am Busbahnhof Taunusstein.
Mobilität lebt von Beteiligung
Um das Netz effizient wachsen zu lassen, bezieht ESWE die Bürger aktiv ein. Das Konzept der „Community Ladesäule“ eröffnet ihnen die Möglichkeit, konkrete Standorte vorzuschlagen – ein Angebot, das wachsendes Echo findet. Gleichzeitig sucht ESWE fortlaufend geeignete Flächen, auch auf Privatgrundstücken.
Bezahlen ohne Hürden – laden ohne Grenzen
Ein besonderes Plus bietet der niederschwellige Zugang: Alle gängigen Ladekarten funktionieren, an Schnellladern sogar EC- und Kreditkarten. Die ESWE Lade KARTE erweitert den Radius europaweit auf 410.000 Ladepunkte. So wird Mobilität flexibel, unabhängig und nutzerfreundlich.
Energie für Unternehmen und private Haushalte
Neben dem öffentlichen Netz betreibt ESWE bereits 1.100 private und gewerbliche Ladepunkte. Firmen, Vermieterinnen, Hausgemeinschaften oder Privatpersonen greifen auf maßgeschneiderte Mobilitätslösungen zurück. Der Ausbau geht weiter – und mit ihm das Ziel, Wiesbaden zur vollvernetzten E-Mobilitätsstadt zu entwickeln.
Foto – E-Lade-Infrasturktur wächst ©2025 ESWE Versorgung
Weitere Informationen aus dem Ortsbezirk Südost lesen Sie hier.
Die Internetseite von ESWE Versorgung finden Sie unter www.eswe-versorgung.de.



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