„Der Platz soll allen Bürgern zur Verfügung stehen und nicht nur Hundebesitzern“, sagte Sabine Elberfeld vor zwei Jahren. Auch die Gastronomen sind Teil des Konzepts: Für sie ist der Weg frei.

Von langer Hand geplant oder aus der Krise heraus geboren. In der Eile, wie der Sedanplatz jetzt zur gastronomischen Fläche wird, sicher letzteres – um den Gastronomen in der Not zu unterstützen. Nach dem Beschluss von Dienstagabend steht der Außenbewirtschaftung im Westend auf dem Sedanplatz nichts mehr im Wege.  wonach eine temporäre Nutzung der Grünfläche zunächst bis zum Saisonende gestattet wird.

„Vor gut zwei Wochen haben wir uns mit der Gastronomie vor Ort am Sedanplatz getroffen, um gemeinsam Wege für eine sichere Außenbewirtschaftung zu finden, die auch den besonderen Corona-Anforderungen entspricht. Es freut mich sehr, dass wir in dieser Sache schnell, unkompliziert und konstruktiv zusammengearbeitet haben.“ – Andreas Kowol, Umwelt- und Verkehrsdezernent

Die Wiedereröffnung der Bars und Restaurants stellt die Gastronomie vor besondere Herausforderungen. In der ganzen Stadt ist wegen  des erhöhten Platzbedarfs zur besseren Einhaltung der Mindestabstände der Wunsch laut geworden, die Außengastronomieflächen zu vergrößern. Im Westend haben sich die Gastronomen rund um den Sedanplatz zusammengetan. Für sie bietet die Nutzung des Platzes gleich eine doppelte Chance. Wir wollen unseren Gästen natürlich ein sicheres Umfeld ermöglichen, in dem sie auch mit Freude wieder zu uns kommen können, sagt Alexander Sarac stellvertretend für die Gastronomiebetriebe Das Lokal, Riesling im Hindukusch, Schoppenhof und Heaven.

„Zusammen können wir auf dem Sedanplatz ein wirklich tolles Angebot mit einer hohen Qualität schaffen. Je nach Witterung möchten wir im Laufe der nächsten Woche starten.“Alexander Sarac

Die Stadt hatte von vornherein zugesagt, den Gastronomen unter den schwierigen Rahmenbedingungen in der Not bestmöglich zur Seite zu stehen. Zusammen haben die beteiligten Ämter und und die der Stadtentwicklungsgesellschaft SEG schnell und unkompliziert gehandelt und möglich gemacht, was möglich zu machen ist. Unterstützt wird die Idee der gastronomischen Zwischennutzung zudem durch Städtebaufördermittel aus dem Bund-Länder-Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung, in dessen Programmgebiet sich der Sedanplatz befindet.

„Ich wünsche den Gastronomen und allen Wiesbadenern einen reibungslosen Betriebsablauf sowie viele schöne Abende auf dem Sedanplatz. Ich kann nur appellieren, dieses tolle Angebot anzunehmen“ – Andreas Kowol, Umwelt- und Verkehrsdezernent

Klar war dabei jedoch auch, dass nicht jeder Wunsch erfüllt werden konnte und es bei der Sicherheit der Gäste keine Abstriche geben kann. Sobald die ersten Tische stehen, werden wir berichten.

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