Häuser wurden abgedeckt, Bäume entwurzelt und der stellenweise der Bahn und Autoverkehr enorm behindert. Mit Windböen und Orkanböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde hat das Sturmtief Eberhard hat in Hessen und in weiten Teilen von Deutschland für  große Schäden gesorgt. Allein 80 Mal musste die Feuerwehr in Wiesbaden ausrücken. Auch Heinz Bähr, ausgebildeter Sicherheitsingenieur, hat es nach draußen gezogen. Ihm verdanken wir das schöne Bild vom Rhein und den Sturmwellen.

Unverständlich

Der Sicherheitsingenieur der am Sonntag zwecks Beobachtungen ausgerückt war, ist Besorgnis erregt. Nicht nur er, auch wir schließen uns seiner Meinung an, kann es nicht verstehen, dass sich trotz der öffentlichen Sturmwarnung viele Einzelpersonen und insbesondere Eltern mit Kindern unter den hohen, sturmanfälligen Pappeln und sonstigen Bäumen am Rhein spazieren gegangen sind.Für Bähr ist es aus seiner  langjährigen Erfahrung heraus nicht nachvollziehbar, warum sich Erwachsene und ihre Kinder einer schwebenden Lebensgefahr (durch herabfallende Äste) aussetzen. Das auch noch, obwohl erneut bundesweit Menschen bei dem Sturm zu Tode gekommen sind.

Bilder der Woche 11-2019, Sturmtief Eberhard zieht über Deutschland hinweg. Hier in Wiesbaden Schierstein. ©2019 Volker Watschounek

Bilder der Woche 11-2019, Sturmtief Eberhard zieht über Deutschland hinweg. Hier in Wiesbaden Schierstein. ©2019 Volker Watschounek

Hintergrund

Am Sonntagvormittag erreichten die Ersten Ausläufer von Sturmtief Eberhard Wiesbaden. Durch die lang anhaltenden und orkanartigen Windböen wurden wurden am Nachmittag auf dem Rhein enorme Sturmwellen erzeugt. Mit Wellenhöhen von bis zu 1,5 m  haben diese Wellen vereinzelt Havarien auf dem Rhein und im Hafen ausgelöst.

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Eine Bitte noch: Halten Sie Ihr Handy beim fotografieren quer … so können wir das Bild imposanter darstellen.

 

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