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Robert-Krekel-Anlage

Mehr Leben: 240.000 Euro für die Robert-Krekel-Anlage

Die Robert-Krekel-Anlage in Biebrich soll behutsam weiterentwickelt werden. Ziel ist es, die historische Grünanlage attraktiver und widerstandsfähiger gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels zu machen.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Stunden vor 0

Mehr Grün, bessere Aufenthaltsqualität und Bürgerbeteiligung sollen die Robert-Krekel-Anlage fit für die Zukunft machen.

Die Robert-Krekel-Anlage als kleiner Park erfüllt im dicht bebauten Biebrich längst mehrere Funktionen: Spaziergänger drehen hier ihre Runden, Kinder nutzen die Freiflächen zum Spielen, Nachbarn treffen sich auf einen Plausch auf den Bänken. Genau diesen Charakter möchte die Stadt erhalten – und zugleich stärken.

„Die Robert-Krekel-Anlage ist ein zentraler Ort für Begegnung, Erholung und Austausch in Biebrich“, sagt Bürgermeisterin und Grünflächendezernentin Christiane Hinninger. Ziel sei es, die Aufenthaltsqualität spürbar zu verbessern und den Park an die Herausforderungen eines sich wandelnden Klimas anzupassen.

Mehr Grün gegen Hitze

Das Konzept des Grünflächenamtes setzt auf mehrere Bausteine. Die Planer wollen die soziale Nutzung der Anlage stärken, zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten schaffen und zugleich ökologische Funktionen ausbauen. Mehr klimaresiliente Bepflanzung, bessere Beschattung und Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität gehören dazu.

Gerade in dicht bebauten Quartieren gewinnen solche Grünflächen zunehmend an Bedeutung. Sie kühlen im Sommer, speichern Regenwasser und schaffen Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Kurz gesagt: Ein Park kann heute weit mehr als hübsch aussehen.

Bürger sollen Ideen einbringen

Bevor konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, lädt die Stadt die Menschen aus dem Viertel zum Mitreden ein. Noch im Frühjahr plant das Grünflächenamt eine umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung. Bewohner sollen ihre Ideen und Wünsche einbringen können – vom zusätzlichen Sitzplatz bis zum neuen Pflanzkonzept.

Solche Beteiligungsprozesse sind inzwischen fester Bestandteil der Stadtentwicklung. Schließlich kennen die Menschen vor Ort ihren Park am besten.

Umsetzung frühestens 2027

Für die geplanten Maßnahmen werden rund 240.000 Euro veranschlagt, und ein Teil des Geldes steht bereits im städtischen Haushalt für 2026 bereit. Den restlichen Betrag will die Stadt über das Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt – Biebrich Mitte finanzieren. Ein entsprechender Antrag wurde bereits gestellt.

Erst wenn die Förderzusage vorliegt, kann die eigentliche Umsetzung beginnen. Realistisch erscheint derzeit ein Start der Arbeiten im Jahr 2027. Bis dahin bleibt die Robert-Krekel-Anlage das, was sie schon lange ist: ein grünes Wohnzimmer für Biebrich – mit Aussicht auf ein kleines, aber spürbares Update.

Archivfoto – Robert-Krekel-Anlage ©2022 Volker Watschounek

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Mehr über die Robert-Krekel-Anlage.

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