Sturmtief Ignatz sorgt für 15 Einsätze bis zum frühen Nachmittag und weitere acht Einsätze bis abends. Sie Wiesbadens Feuerweher den Tag auf trapp gehalten. Es wurde niemand verletzt.

Um Mitternacht war von dem herabsausenden Winden noch wenig zu spüren. Um 4:15 Uhr dann der erste Anruf: Über den Notruf 112 haben Anwohner den ersten von rund 15 umgestürzten Bäumen gemeldet. Die Arbeiten am Parkfeld waren überschaubar. Gegen 7:00 Uhr ist es dann richtig losgegangen. Von da an waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesbaden ohne Unterbrechung im Einsatz. Sturm „Ignatz“ hatte die Zentrale Leitstelle und Koordination der Freiwillige Feuerwehren Stadtmitte, Dotzheim, Bierstadt, Schierstein, Biebrich und Breckenheim – sowie der Berufsfeuerwehr übernommen

Unfälle im Zeitraffer

Großes Glück hatte eine Dame, der beim Fahren ein Baum auf ihren PKW gestürzt ist. Sie kam mit einem Schreck davon.

Mehrere Bäume und große Äste landeten auf Freileitungen, was ein besonders umsichtiges Arbeiten der Einsatzkräfte erforderte. Ein Baum war auf ein Haus gestürzt. Da dieser nach dem Abbrechen keine Gefahr mehr darstellte, kümmerte sich der Eigentümer um die Beseitigung.

Bei mehreren Dächern wurden Ziegel und eine Wellblecheindeckung abgedeckt. Die Dächer wurden entweder mit Hilfe der Drehleiter oder wo diese nicht hinkam, über angeseilte Einsatzkräfte provisorisch Instandgesetzt.

In der Parkstraße war ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte über drei Stunden im Einsatz. Es musste ein auf einen PKW umgestürzter Baum beseitigt und ein zweiter notgefällt werden, um weiteren Schaden zu verhindern.

Im Blaumeisenweg lies Sturm „Ignatz“ ein großes Baugerüst in die Knie gehen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr war allerdings bereits das zuständige Gerüstbauunternehmen vor Ort und kümmerte sich um die Sicherung.

Auf einem Supermarkparkplatz in Nordenstadt drohte ein Fahnenmast abzubrechen. Der Fahnenmast wurde zur Abwehr drohender Gefahr mit Unterstützung der Drehleiter und durch die Besatzung eines Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges demontiert und umgelegt.

Unwettereinsätze am Nachmittag

Nach dem Mittag beruhigte sich die Lage leicht. Trotzdem waren die Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr, insbesondere die Drehleitern, weiterhin fast ununterbrochen im Einsatz. Acht weitere Unwettereinsätze verteilten sich über den Nachmittag.

Nebenbei wurden noch zwei Türöffnungen in Zusammenarbeit mit Rettungsdienst und Polizei und eine Ölspur abgearbeitet.

Glücklicherweise blieb es in Hinblick auf das Brandgeschehen in der Stadt eher ruhig. Um halb fünf Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Kellerbrand in die Schwalbacher Straße alarmiert. Rauchwarnmelder hatten ausgelöst und es war ein Rauchgeruch feststellbar. Bei der Erkundung des Kellers durch einen Trupp unter Atemschutz stellte sich heraus, dass eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe in einem Lichtschacht Laub entzündet hatte. Der Keller wurde belüftet.

Foto oben ©2021 Feuerwehr Wiesbaden

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