Der SV Wehen Wiesbaden trifft am Sonntagabend auf Tabellenführer SC Verl. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.
Der SV Wehen Wiesbaden bekommt Besuch vom aktuellen Primus der 3. Liga. Am Sonntagabend (25. Januar, 19.30 Uhr) trifft der SVWW in der BRITA Arena auf den SC Verl. Flutlicht, Tabellenführer, Topform – das Setting passt zu einem Spiel, das mehr verspricht als nur drei Punkte.
Rückenwind aus Ulm, Fokus auf Verl
Der Sieg in Ulm hat Spuren hinterlassen. Gute. Die Mannschaft arbeitet konzentriert, der Ton bleibt klar. Cheftrainer Daniel Scherning beschreibt eine positive, aber kontrollierte Stimmung. Euphorie hilft nicht, Vorbereitung schon. Verl rückt in den Mittelpunkt – als Maßstab, nicht als Mythos.
Ausfälle, Fortschritte, Alternativen
Personell bleibt die Lage angespannt. Simon Stehle fällt mit Muskelfaserriss weiter aus, Jordy Gillekens fehlt gesperrt. Auch Orestis Kiomourtzoglou, Florian Stritzel und David Suárez stehen noch nicht zur Verfügung. Immerhin: Suárez trainiert wieder mit der Mannschaft. Schritt für Schritt, ohne Risiko. Ein Signal, das intern Wirkung zeigt.
Bogicevic als Taktgeber
Im Zentrum zieht Donny Bogicevic die Fäden. Laufstark, zweikampffest, präsent mit Ball. Scherning lobt seine Balance aus Arbeit und Kreativität. Bogicevic öffnet Räume, löst Drucksituationen und bringt Torgefahr aus der zweiten Reihe. Genau dort, wo Spiele kippen.
Verl – komplett, variabel, selbstbewusst
Zwölf Spiele ohne Niederlage kommen nicht zufällig. Verl kombiniert Struktur mit Mut, Aggressivität mit Spielwitz. Einzelspieler wie Berkan Taz oder Timur Gayret setzen Akzente, Neuzugang Marco Wörner bringt Tiefe. Für Scherning ist klar: Namen entscheiden nicht, Leistung schon. Verl spielt derzeit wie ein Spitzenreiter.
Mut, Duelle, Standards
Der Matchplan bleibt klar umrissen. Kompakt stehen, Abstände halten, Druck erzeugen. Mit Ball mutig bleiben, Nadelstiche setzen, Standards nutzen. Genau dort sieht Scherning einen Schlüssel. Verl denkt schnell, aber auch der SVWW kann Tempo aufnehmen. Entscheidend wird, wer die Mehrzahl der Duelle gewinnt – und wer den Willen länger hochhält.
Heimstärke als Argument
Cottbus fiel bereits in Wiesbaden. Das bleibt im Hinterkopf, ohne Vergleiche zu bemühen. Flutlicht, volle Konzentration, ein Spieltag-Finale. Der SV Wehen Wiesbaden weiß, was es braucht. Jetzt gilt es, es wieder abzurufen.
Symbolfoto ©2026 KI-generiert / Wiesbaden lebt!
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