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Nicht abgesperrt, sondern mittendrin: Auf dem Raiffeisenplatz parkt der hochautomatisierte Kleinbus. Foto©2017 R + V

R+V Versicherung verkauft seine autonomen Busse

Vor zwei Jahren hat die R+V Versicherung ihr Projekt autonomes Fahren gestartet und seit dem zwischen dem Standort in Erbenheim und der Zentrale am Raiffeisenplatz viel Erfahrungen gesammelt. Jetzt verkauft der Wiesbadener Versicherer seine beiden selbstfahrenden Kleinbusse an den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).

Volker Watschounek 5 Jahren vor 0

Vernetzt, autonom und smart: Die Digitalisierung und Automatisierung verändern das Autofahren und sich zurechtfinden im Straßenverkehr – sind eine der Herausforderungen für die Kfz-Versicherungen. Das zeigen die ersten autonomen Busse.

Mit ihrem Pilot-Projekt „autonomes Fahren“ ist die Wiesbadener Versicherung vor zwei Jahren mit seinen autonomen Bussen gestartet und sammelt so als einer der führenden Autoversicherer Deutschlands bereits heute Erfahrungen für die Risikobeurteilung von morgen – Hierfür sind die letzten Monate zwei eigene selbstfahrenden Kleinbusses im Wiesbadener Stadtverkehr unterwegs gewesen – zwei Busse, die nun weitergegeben werden.

„Mit dem RMV haben wir einen Käufer gefunden, der offen ist für moderne Verkehrskonzepte und sich ebenso intensiv wie wir mit der Zukunftstechnologie des autonomen Fahrens beschäftigt.“ – Jan Dirk Dallmer, Direktor R+V Versicherung

Auch nach dem Verkauf verliert R+V die Busse nicht aus den Augen, erklärt der Direktor Kraftfahrtversicherung bei der R+V Versicherung: Die R+V unterstützt den RMV mit seinem Know-how und bleiben der Versicherungspartner des Verkehrsverbunds bei allen Testfeldern – also auch am Mainufer in Frankfurt. Dass die Busse der Versicherung hier in der Region weiter eingesetzt werden, ist hocherfreulich.

„Bei unseren Einsätzen haben wir wichtige Erkenntnisse zur neuen Technik gesammelt, die uns helfen, Versicherungskonzepte für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln.“ – Jan Dirk Dallmer, Direktor R+V Versicherung

Als drittgrößter Autoversicherer Deutschlands hat die R+V vor mehr als zwei Jahren mit ihrem InnoLab MO14 ein Forschungsprojekt zum autonomen Fahren gestartet. Seitdem hat sie ihre selbstfahrenden Kleinbusse mit unterschiedlichen Partnern in Testfeldern erprobt – im Mischverkehr auf dem Frankfurter Flughafen, unter winterlicher Witterung auf einem Betriebsgelände in Marburg und vor gut einem Jahr im öffentlichen Raum am Winterhafen in Mainz und auf dem Campus der R+V. Auch die enge Vernetzung mit den Projektpartnern, Automobilunternehmen und Forschungseinrichtungen helfe der R+V, sich als Versicherer für autonome Fahrzeuge zu etablieren.

„Heute ist es die E-Mobilität – morgen das autonome Fahren: Automatisierung und Digitalisierung verändern die Autowelt und mit ihr die Kfz-Versicherung. Wir gestalten die Veränderungen aktiv mit und bleiben so jederzeit der kompetente Risikomanager für unsere Kunden.“ – Jan Dirk Dallmer, Direktor R+V Versicherung

Ein wichtiger Meilenstein war auch die Zulassung für den Einsatz der Fahrzeuge am Firmensitz in Wiesbaden. 2018 erhielt die R+V als erstes Privatunternehmen in Deutschland die behördliche Erlaubnis, einen hochautomatisierten Kleinbus auf eine öffentliche Straße zu bringen. Das Zulassungsverfahren mit allen technischen und gesetzlichen Anforderungen sowie Sicherheitsvorschriften sei eine große Herausforderung für alle gewesen. Hier hätte der Versicherer gemeinsam mit den Behörden Neuland betreten. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse nutzt R+V bereits heute, um Kunden und Interessenten den Einstieg in den Betrieb solcher Fahrzeuge zu erleichtern.

Weitere Nachrichten aus dem Ortsbezirk Erbenheim lesen sie hier.

Die offizielle internetseite des Wiesbadener Versicherers finden Sie unter www.ruv.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.