9:21 gingen nach dem ersten Viertel. Dass darf am Samstag nicht passieren. Wiesbadens Rollstuhlbaskettballer sind bestens motiviert und vorbereitet.

Angesprochen auf das nahendene Heimspiel gegen die starken Trierer Dolphins, gibt sich Manager Mirko Korder zuversichtlich und entschlossen: „Wir wollen in die Play-offs, unsere Siegesserie ausbauen und uns für die Hinspielniederlage in Trier revanchieren.“ Das Team sei in den letzten Wochen erfolgreich zusammengewachsen, so Korder weiter. Mit den Dolphins ist ein wirklich starker Gegner im Rhinos-Dome zu Gast.

Rhine River Rinos, kurz gefasst

Erste Rollstuhl-Bundesliga – Rhine River Rhinos – Doneck Dolphins Trier
Wann: 10. Februar 2018, 17:00 Uhr
Wo: Rhinos Dome (Sporthalle Klarenthal), Geschwister-Scholl-Straße 10, 65197 Wiesbaden
Eintritt: 6,00 Euro

Rahmenprogramm – Musik bzw. Livemusik, Moderation, Danceacts, Catering, Maskottchen, Fanartikelverkauf, Gewinnspiele. Die Partie wird ab 16.40 Uhr via Livestream übertragen (www.livestream.watch/now)

In der aktuellen Spielzeit haben die Basketballer erst vier Spiele verloren. Die Rhinos werden  mit den zurückliegenden drei Siegen in Folge mit Selbstvertrauen, aber auch mit dem nötigen Respekt, in dieses kleine Finale starten.

„Alle Spieler und Spielerinnen werden von Beginn an fokussiert sein und möchten es besser machen, als Anfang November an der Mosel.“ – Mirko Korder

Kümmerer Korder spielt dabei auf die ersten zehn Minuten des Hinspiels in der ältesten Stadt Deutschlands an. Mit 9:21 gingen die Kurstädter im ersten Viertel förmlich baden. Dabei fingen sich die Hessen einen Rückstand ein, dem sie im gesamten Spiel hinterherliefen. Am Ende quittierte der Tabellenvierte eine bittere und deutliche 56:77-Niederlage gegen die Moselstädter, die es in dieser Spielzeit sogar fertig brachten, den amtierenden Deutschen Meister RSV Lahn-Dill in dessen Heimspielstätte mit 61:40 zu schlagen.

Als wichtigste Stützen im Kader der Trierer erweisen sich neben dem Dauerbrenner und Topscorer der Bundesliga, Dirk Passiwan (29,1 Pkt. pro Partie), vor allem die niederländische Centerin Mariska Beijer (4,0 Klassifizierungspunkte | 10,7 Punkt pro Spiel), die Lettin Diana Dadzite (4,5 | 14,2 Pkt.), der quirlige U.S.-Boy Correy Rossi (2,0 | 10,1 Pkt.) sowie Ryan Wright (2,0 | 6,0 Pkt.), Jack Davey (3,5 | 2,3 Pkt.) und der Ex-Hamburger Matthias Heimbach (1,0).

„Nach der nochmaligen Sichtung des Videomaterials vom Hinspiel, habe ich mir eine neue Strategie zurecht gelegt und hoffe, dieses Mal von den Dolphins nicht so schnell in die Defensive gedrängt zu werden.“ – Marco Hopp Trainer

Für den Wiesbadener Trainer Marco Hopp, der weiterhin auf Lowpointerin Anne Brießmann verzichten muss, steht jetzt schon fest, dass seine Equipe alles geben muss, um nach vierzig gespielten Minuten als Gewinner die Halle zu verlassen:  Es gilt die Wirkungskreise einzelner Athleten einzuschränken und im Gegenzug das eigene Teamplay nicht zu vernachlässigen. „Ich gehe jedoch fest davon aus, dass die Rhinos auf die kommende Aufgabe besser eingestellt sein werden und mein Team, im Gegensatz zur Partie gegen Hamburg Ende Januar, frischer und agiler auftritt,“ so Hopp.

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann bestellen Sie doch gleich unseren Newsletter oder folgen uns auf Twitter, Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!