Nach zuletzt drei Erfolgen in Serie zogen die Rhine River Rhinos am vergangenen Samstag vor eigenem Publikum in Klarenthal den Kürzeren.

Mit einer schnellen Starting Five um Marvin Malsy, Maurice Amacher, Tommie Lee Gray, Matthias Güntner und Jim Palmer starteten die Wiesbadener in die Partie gegen die Gäste von der Mosel. Einen schnellen 0:4-Rückstand egalisierten die Rhinozerosse binnen kürzester Zeit und gingen mit 6:4 bzw. 8:6 kurzzeitig in Führung. Es folgte ein Match auf Augenhöhe , in dem sich kein Team wirklich absetzen konnte. Das Ergebnis: Ein ausgeglichenes Punktekonto zum Ende der ersten zehn Minuten (17:17).

„Das Spiel hat gezeigt, dass Trier zurecht auf dem dritten Tabellenplatz steht. Mein Matchplan ging bis zur Halbzeit auf.“ – Marco Hopp, Trainer

Auch das zweite Viertel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, der keinen wirklichen Gewinner kannte. Eine 24:23-Führung der Gastgeber nach knapp drei gespielten Minuten, konterten die Moselstädter mit einem 6:0-Lauf zur höchsten Führung in der ersten Halbzeit (24:29). 

„Im zweiten Viertel hatten wir  ein Phase, in der der Korb drei bis vier Minuten wie vernagelt war. Hier hätten wir uns eine bessere Ausgangspostion erarbeiten können.“ – Marco Hopp, Trainer

Nach der 15-minütigen Unterbrechung waren es die Dolphins, die ackerten und ihr Spiel durchzogen. Sechs schnelle Punkte (30:37) von Jack Davey und Dirk Passiwan erhöhten den Druck auf die Rhinos, die Dank eines Dreipunktewurfs von Center André Hopp kurzzeitig aufatmen konnten (33:37). Der Glücksmoment in der Heimspielstätte hielt jedoch nur kurz, da die Trierer den Druck erhöhten und sich binnen drei Minuten ein 10-Punkte-Polster erarbeiteten (33:47).

„Das Team hat deutlich schlechter getroffen und wir haben den Dolphins einfache Punkte ermöglicht und in der zweiten Halbzeit ist das Team ein bisschen auseinandergefallen.“  Marina Mohnen

Im letzten Spielabschnitt ging wie schon das dritte Viertel an die Gäste. Eine kurzzeitige Ergebniskorrektur von Matthias Güntner nach Wiederanpfiff (41:49) war ein Tropfen auf dem heißen Stein. Statt sich auf die Stärken zu besinnen, die die Dickhäuter im ersten Viertel zeigten, war es der Tabellendritte, der Vollgas gab und immer wieder zu einfachen Punkten unter der Wiesbadener Reuse kam. Traf Ex-Nationalspieler Dirk Passiwan nicht, war es die niederländische Centerin Mariska Beijer, die für ihre Farben einnetzte. Bäumten sich die Dickhäuter in den letzten Bundesligapartien immer wieder auf, ließen die Rhinozerosse im vorletzten Heimspiel der regulären Saison hier und da die Köpfe hängen, was den Rheinland-Pfälzern voll in die Karten spielte. Routiniert und energisch spielten die Equipe von der Mosel ihren Stiefel runter, um am Ende mit einem 71:53-Erfolg die Heimreise in den Südwesten der Republik anzutreten.

Statistik

Viertelergebnisse: 17:17 | 13:14 | 9:18 | 14:22
Scorer: Güntner (16), Amacher (13), Mohnen (10), Hopp (6), Malsy (2), Gray (4)

Rollstuhlbasketball, 1. Bundesliga

Rang Team Punkte Körbe   Spiele
1 RSB Thuringia Bulls 28 : 2 1325 : 720 605 15
2 RSV Lahn-Dill 24 : 6 1146 : 824 322 15
3 Doneck Dolphins Trier 22 : 8 1092 : 958 134 15
4 RRR Wiesbaden 16 : 14 961 : 1022 -61 15 
5 BG Baskets Hamburg 16 : 14 1063 : 1036 27 15
6 RBB München Iguanas 14 : 16 1016 : 1093 -77 15
7 BSC Rollers Zwickau 12 : 18 932 : 1063 -131 15
8 Hannover United   8 : 22 874 : 1062 -188 15
9 RBC Köln 99ers   6 : 24 718 : 1123 -405 15
10 Baskets 96 Rahden   4 : 26 889 : 1115 -226 15

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