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Modell der „Neue Mitte“ Breckenheim. Foto Manuel Köhler

„Neue Mitte“ Breckenheim steht vor dem Aus!

Im September hatten Studenten der Hochschule Darmstadt ein spannendes Konzepte Konzept für Breckenheims „Neue Mitte“ vorgestellt. Jetzt steht das Projekt vor dem Aus. Die Fläche steht gar nicht zur Verfügung.

Volker Watschounek 2 Monaten vor 0

Einst Prügelwiesen dann Naturschutzgebiet. 2007 wurde der Dorfplatz fertig gestellt. 2023 als „Neue Mitte“ gefeiert.

Mit dem Umzug der Grundschule Breckenheim in ihren Neubau am Schul- & Sportcampus Am Alten Weinberg war eine Fläche von ca. 5.000 qm mitten in Breckenheim für eine städtebauliche Entwicklung freigeworden. Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wurde die Fläche in die Konzeptvergabeverfahren der Landeshauptstadt Wiesbaden mit einbezogen. Nach dem der Ortsbeirat Breckenheimer seine Anforderungen an die Neugestaltung des Areals formuliert hat, und über Jahre zusammen mit dem Stadtplanungsamt an dem Projekt arbeitet, erlangt die zeitnah Ausschreibungsreife.

Wir waren begeistert, mit wieviel Interesse die Breckenheimer die Ideen angenommen und aufgenommen haben. Man konnte die Motivation, hier gemeinsam an etwas Neuem für viele Breckenheimer Generationen zu arbeiten, förmlich greifen!

Uwe Schwarzloh, stv. Ortsvorsteher und stv. CDU-Vorsitzender)

Jetzt wurde bekannt, dass die Fläche, über die in den letzten drei Jahren vielfach diskutiert wurde, gar nicht zur Verfügung steht. Nach Informationen von Ortsvorsteher Manuel Köhler, CDU, heißt es, dass das städtische Schulamt eine Nachnutzung des alten Grundschulgebäudes mit einer Förderschule plane. Das würde das Aus für das städtebauliche Projekt Neue Mitte bedeuten. Wiesbadens Stadtteil Breckenheim wäre einer wichtige  Entwicklungsoption mit sozialen und gemeinwohlorientierten Zielen beraubt.

Wir sind entsetzt, wie leichtfertig hier langjährige Projektarbeit und vor allem auch Vertrauen in die Entscheidungen städtischer Gremien infrage gestellt werden!

Manuel Köhler, Ortsvorsteher Breckenheim

Nachdem bereits seit über fünf Jahren an der Zukunft dieses innerörtlichen Grundstücks im Stadtplanungsamt und mit dem Ortsbeirat gearbeitet wurde, war die Ausstellung der Entwürfe der Architekturstudenten der Hochschule Darmstadt im September 2023 der bisherige Höhepunkt (Wiesbaden lebt! berichtete)

Den stadtweiten Bedarf an Plätzen für Förderschulkinder will Christoph Völker, Breckenheimer SPD-Vorsitzender und stv. Ortsvorsteher, gar nicht in Abrede stellen. Aber In der ‚Neuen Mitte‘ hätten die Breckenheimer endlich sozial geförderten Wohnraum in Breckenheim umsetzen wollen, Wohnraum, den es so bisher nicht gebe. Auch Wohnungen für Ältere und Familien sind geplant sowie Gewerberäume und gemeinwohlbezogene Nutzungen! So eine Jahrhundertchance darf man für ein Dorf wie Breckenheim nicht mit einem Federstrich zunichtemachen!

Die Planungen des Schulamtes müssen sich umgehend auf alternative Standorte und nicht die einfachste Lösung konzentrieren!

Manuel Köhler, Ortsvorsteher Breckenheim

Für die Fraktionen von CDU und SPD im Ortsbeirat ist klar, dass den Planungen des Schulamtes unverzüglich ein Riegel vorgeschoben werden muss. Daher gibt sich der Ortsbeirat kämpferisch. Es heißt, dass man geschlossen alle Hebel in Bewegung setzen und an dem Dorfentwicklungsprojekt festhalten werde. Dass das Hauptamt die vorbildhafte Zusammenführung von Ortsverwaltung und Evangelischem Gemeindehaus vorantreibt, wertet der Ortsvorsteher als positives Signal..

Neue Mitte Breckenheim. Ausstellung
Foto: Neue Mitte Breckenheim. Ausstellung ©2023 Manuel Köhler

Foto oben ©2023 Manuel Köhler / Wiesbaden lebt

Weitere Nachrichten aus dem Stadtteil Breckenheim lesen Sie hier.

Weitere Informationen aus dem Stadtplanungsamt finden Sie unter www.wiesbaden.de.

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.