Grundschulkinder malen das Weihnachtswunderland. Drei Gewinnerbilder schmücken jetzt die Weihnachtsgruß–Karte des Ministerpräsidenten und zeigen Wintergeschichten.
Rentiere galoppieren durchs All, Schneeflocken drehen Pirouetten – und irgendwo sitzt ein Engel, der lässig Frieden sendet: Der Malwettbewerb des Hessischen Ministerpräsidenten zeigt jedes Jahr, wie frei Kinder Weihnachten denken, wenn Erwachsene nicht eingreifen. Mehr als 1.500 Grundschulkinder machten mit und füllten Papier statt Plätzchendosen.
Drei Gewinner, drei Welten
Ministerpräsident Boris Rhein wählte die drei Motive persönlich aus – ein Termin, bei dem er nach eigener Aussage „lieber malt als regiert, aber nur an diesem Tag“. Julia (8) aus Bad Salzschlirf zeigt ein Himmelsbild voller Sternschnuppen, so dicht, dass man fast einen Helm tragen möchte. Ihr Schneeberg lädt geradezu ein, Schlitten herauszukramen – sogar im Rathaus. Mia (9) aus Rödermark bringt einen Weihnachtsmarkt zum Leben, der mehr Action bietet als manche Innenstadt am Adventssamstag. Riesenrad, Eisbahn, fröhliche Besucher – man hört fast die Drehorgel. Rafael (8) aus Hofheim setzt ganz anders an: Ein Engel und eine Friedenstaube reichen, um den größten Wunsch vieler Menschen zu transportieren – Frieden, bitte sofort und überall.
Weihnachten im Klassenzimmer
Der Wettbewerb lockt seit vier Jahren immer mehr Schulen an. Rhein lobte in Wiesbaden die „ehrliche Fantasie der Kinder“, die Traditionen nicht nur zeigen, sondern weiterführen. Die drei Weihnachtsgruß-Motive wurden bereits auf seine offiziellen Weihnachtskarten gedruckt und machen sich nun auf den Weg zu unzähligen Haushalten.
Foto ©2025 Staatskanzlei
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