Exotische Länder und pulsierende Städte stehen im Mittelpunkt. Mit eindrucksvollen Filmen wird die Reiselust auf  Südamerika geweckt.

Am Samstag, 2. Dezember, 18 Uhr, läuft das Spielfilmdebüt Rara der chilenischen Regisseurin Pepa San Martín. Es ist eine auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte einer chilenischen Richterin, die das Sorgerecht ihrer Kinder verlor, weil sie lesbisch war. Erzählt wird der Film aus dem Blickwinkel der zwölfjährigen Tochter.

Caligari Film Bühne, kurz gefasst

Lateinamerikanische Filmreihe „Sara“ | „So war mein Großvater Salvador Allende“„El Movimiento“„Jaja“
Wann: Samstag, 2. Dezember 2017, 18:00 Uhr | Mittwoch, 6. Dezember 2017, 18:00 Uhr | Donnerstag, 7. Dezember 2017, 18:00 Uhr | Sonntag, 10. Dezember 2017, 20:00 Uhr …
Wo:Caligari Film-Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 7,00 Euro, ermäßigt 6,00  Euro

Karten gibt es bei der Touristenformation und täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse der Caligari Filmbühne. Alle Vorführungen sind in der spanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln zu sehen.

Der historisch-biografische Dokumentarfilm So war mein Großvater Salvador Allende von Marcia Tambutti Allende ist am Mittwoch, 6. Dezember, 18 Uhr, zu sehen. Es ist eine bewegende Dokumentation über Chiles ersten demokratisch-sozialistisch gewählten Präsidenten aus Sicht seiner Enkelin, die mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen ein neues Bild Allendes zeichnet.

Land ohne Recht und Gesetz

Eine seltene Möglichkeit, den besten Film des Mar del Plata Filmfestes 2015 El Movimiento von Benjamin Naishtat auf der Kinoleinwand zu sehen, gibt es am Donnerstag, 7. Dezember, 18 Uhr. Der Film spielt 1835 in der Wüste Argentiniens und erzählt die Geschichte einer politischen Gruppierung, die sich in einem Land ohne Recht und Gesetz zu einer diktatorischen und brutalen Macht entwickelt.

Das Nichts im Horizont

Am Sonntag, 7. Dezember, 20 Uhr, ist Jauja von Lisandro Alonso zu sehen. Der Film nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in das wilde Patagonien Ende des 19. Jahrhunderts. Einsame Männer driften durch atemberaubende Landschaften, die sich im Nichts des Horizonts verlieren. Ein Paradies mit Tücken.

Nur von einer Mauer getrennt

In der Gesellschafts-Satire Die Liebhaberin von Lukas Valenta Rinner geht es am Sonntag, 17. Dezember, 20 Uhr, um einen radikalen Zusammenprall der Kulturen in einem Vorort von Buenos Aires. Dort befindet sich eine wohlhabende, von steifen Konservativen bewohnte Gegend. Direkt daneben und nur von einer Mauer getrennt ist ein Nudistencamp. Eine Nachbarschaft der Gegensätze. Und mittendrin ein Hausmädchen, das zwischen beiden Welten steht. Dieser Film wird am Mittwoch, 20. Dezember, 20 Uhr, noch einmal in deutscher Fassung gezeigt. ∆

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