Das Telefon klingelt. Ein Kind aus der Elefantenpruppe ist positiv getestet. Und wieder sind fünf Urlaubstage futsch – Dank freitesten nicht mehr unbedingt..

Kontaktpersonen können sich freitesten. Die hessische Landesregierung hat die Regeln zum Umgang mit positiven Coronafällen in Kita-Gruppen neu gefasst: Wenn ein Kind oder Personal in einer Kita-Gruppe mit einem PCR- oder Schnelltest positiv getestet wurde, bleibt das Vorgehen zunächst unverändert und die Kinder der gesamten betroffenen Gruppe müssen unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus von den Eltern abgeholt werden. Auch das örtliche Gesundheitsamt muss informiert werden.

„Auch wenn der Erlass des Landes es nicht vorgibt, empfehlen wir die Kinder in den Folgetagen weiter zu testen.“ – Christoph Manjura, Sozialdezernent

Neu ist: dass Kinder am Folgetag mit einem negativen Schnelltest eines Testzentrums mit dem Nachweis des Genesenenstatus oder dem Nachweis des vollständigem Impfstatus die Kita wieder besuchen dürfen. Das heißt: die Kinder können sich am Folgetag ‚freitesten‘ und müssen nicht mehr zwingend in die sogenannte ‚Kontakt-Quarantäne‘, so Sozialdezernent Christoph Manjura. Auch weitere tägliche Testungen seien nicht erforderlich. Wiesbadens Sozialdezernet empfiehlt dennoch, die Kinder auch an den Folgetagen weiter zu testen.

„Wir hatten uns in Wiesbaden mit dem Gesundheitsamt auf ein ähnliches Vorgehen verständigt. Das Land hat jetzt seinerseits für Hessen insgesamt reagiert.“ – Christoph Manjura, Sozialdezernent

Auch wenn die Eltern der Empfehlung des Landes folgen, den Kita-Besuch für zehn Tage auszusetzen – sich also nicht freitesten -, müssen die Kinder nicht mehr automatisch in Quarantäne beziehungsweise häusliche Absonderung. Es sei denn das Gesundheitsamt legt dies im Einzelfall fest.

Bild oben ©2021 Volker Watschouek

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Die offizielle Internetseite des Robert-Koch-Instituts mit Fallzahlen finden Sie unter: www.rki.de.

 

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