Mit dem „Jahr des Wassers“ ist es geklungen, sowohl auf die große Bedeutung des Themas für die Vergangenheit wie für die Zukunft der Landeshauptstadt hinzuweisen.

Dachten anfangs viele, Wasser ist Wasser, zeigten die teilnehmenden Vereine, Verbände und Institutionen, mit über 150 Veranstaltungen, dass dem nicht so ist. Zurecht sagte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende am Mittwoch im Rahmen eines Pressegespräch: Es war ein voller Erfolg.Ein Jahr lang zeigten die Teilnehmenden Partner ein abwechslungsreiches, informatives und oft unterhaltsames Programm.

„Das Jahr hat einmal mehr belegt, dass das Thema Wasser für Wiesbaden identitätsstiftend ist.“ – Gert-Uwe Mende

Wasser spielt seit der Römerzeit vor allem durch die Thermalquellen die zentrale Rolle bei der Gründung und dem Aufstieg von Wiesbaden. Die Phase, die Wiesbaden weit über die Grenzen Deutschlands bekannt machte, lag im 19. Jahrhundert und frühen 20. Jahrhundert, als sie sich mit einem exorbitanten Wachstum zur „Weltkurstadt“ entwickelte. Wasser ist in vielen Bereichen der Stadt ein zentrales Thema und hier weist Wiesbaden eine ganze  Reihe von Besonderheiten auf, etwa die Lage an zwei großen schiffbaren Flüssen, die Taunusstollen als Wasserversorgung, aber auch im Bereich der Wissenschaft, etwa durch den Pionier der Wasseranalytik Remigius Fresenius, hält der Oberbürgermeister fest. Gleichzeitig sei in Zeiten der Klimaerwärmung Wasser ein globales Thema, das alle lokal bereits auf vielfältige Art treffe: Von den großen Trockenperioden im Sommer bis hin zu drohenden Starkregenereignissen

„Mit dem Jahr des Wassers wollten wir nicht nur ein auch durchaus unterhaltsames Jahresthema setzen, sondern auch prüfen, ob das Thema Wasser nicht auf vielfältige Art und Weise zu einem Schwerpunkt der Stadt werden könnte: Durch Akzentsetzung bis hin zur Stadtentwicklung und der Ansiedlung von Institutionen.“ – Gert-Uwe Mende

Zeitweise war es eine durchaus sehr konkrete Frage, ob das Jahr des Wassers 2022 wegen der Corona-Pandemie stattfinden konnte und sollte. Die Entscheidung, es trotzdem zu versuchen, ist im Spätsommer 2020 trotz der Unsicherheit gefallen. Für alle Beteiligten hat sich gezeigt, dass es such unter den schwierigen Umständen möglichst, ein ambitioniertes Programm auf die Beine zu stellen. Am Anfang 2023 blicken die Macher zurück: auf eine großartige Beteiligung mit mehr als  150 Veranstaltungen – nicht eingerechnet jene, die etwa bei den Kulturtagen in AKK oder in Igstadt selbstverantwortlich aufgelegt wurden. Und tatsächlich waren alle Themenbereiche des Jahrs des Wassers breit abgedeckt – sowohl Geschichte, Kunst, Theater, Film, Religion, Gesundheit und Sport,  wie auch das wichtige Zukunftsthema Umwelt, resümiert Wiesbadens Oberbürgermeister.

Foto oben ©2022 Volker Watschounek

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