Die Verantwortlichen haben sich mit ihrer Entscheidung Zeit gelassen. Jetzt steht fest: Die Eiszeit 2020 kehrt zum Ursprung zurück – in die einzigartige Kulisse zwischen Kurhaus-Kolonnaden und Kurhaus.

Wiesbadener Eiszeit gesichert: Neuer Standort soll das Bowling Green werden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist unklar, mit welchen Partnern die Eiszeit in diesem Jahr stattfindet. Die Verträge mit Thomas Roie und dem Lumen sind ausgelaufen: die Eiszeit 2020 wird neu ausgeschrieben.

„Wir begrüßen ausdrücklich die Entscheidung des Haupt- und Finanzausschusses, künftig die allseits beliebte Eiszeit in Wiesbaden auf dem Gelände des Bowling Greens zu veranstalten.“ – Dr. Reinhard Völker, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion

Vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung ist damit der Grundstein für das Ausschreibungsverfahren gelegt. Dieses muss möglichst zeitnah geschehen, damit es im kommenden Winter eine Eiszeit geben kann. Die Wiesbadener Congress & Marketing GmbH soll nun einen Generalunternehmer für den Betrieb der nächsten fünf Jahre finden.

„Die Entscheidung für das Bowling Green ist die logische Konsequenz einer gewissenhaften Abwägung hinsichtlich der Vor- und Nachteile der zur Auswahl stehenden Standorte, nachdem die Fläche am Warmen Damm zu unserem Bedauern nicht mehr genutzt werden kann.“ – Dr. Reinhard Völker, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion

Unterstützung dafür gibt es auch vom Vorsitzenden der CDURathausfraktion, Dr. Bernd Wittkowski: „Die Eisbahn ist schließlich ein Publikumsmagnet und sorgt dafür, dass die Innenstadt in den Wintermonaten belebt ist. Die Beendigung der Eiszeit stand daher für uns nie zur Debatte.“ Verwundert zeigen sich beide Stadtverordnete über die Haltung von Bündnis 90/ Die Grünen, die der Sitzungsvorlage nicht zugestimmt haben. Sie möchten vor der Ausschreibung durch die Erstellung einer Ökobilanz prüfen lassen, ob eine synthetische Eisbahn klimafreundlicher als eine Natureisbahn sei.

„Bei der geplanten Eislauffläche im Sportpark Rheinhöhe gab es von den Grünen keinerlei Vorstöße in diese Richtung.“Dr. Bernd Wittkowski, Vorsitzender der CDU-Rathausfraktion

Natureisbahn oder synthetische Eisbahn. Beim Sportpark Rheinhöhe gab es hier in keinerlei Hinsicht Bedenken. Aus Sicht von Dr. Völker und Dr. Wittkowski kommt daher die Vermutung auf, dass die Grünen an der Fortsetzung der Eiszeit überhaupt kein Interesse hätten oder sie gar verhindern wollten. Es bleibt spannend. (Bild: Wikipedia | Sozi – Eigenes Werk, Gemeinfrei ∆)

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Die offizielle Internetseite zur ESWE Eiszeit finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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