Beim 82. Wiesbadener PfingstTurnier gehen Äquivalent zum Springsport erstmals auch Dressur-Reiter in einer neuen Amateur-Serie an den Start.

Wiesbadens Dressur wird aufgestockt: Alamsed Wellness und Helgstrand & Trabjerg haben sich zusammen getan und die erste Dressur Amateur-Serie aus der Taufe gehoben. Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider, die schon fest ihr Kommen zugesagt hat, wird dort aber nicht an den Start gehen. Sie freut sich riesig auf den Grand Prix wo sie es jedes Mal über alles genießt, vom Abreiteplatz Richtung Prüfungsplatz vor das Biebricher Schloss zu reiten.

„Wenn man den Weg zum Schloss hochtrabt, macht mein Herz schon immer einen kleinen Freudenhüpfer. Zumal das Publikum in Wiesbaden extrem engagiert ist.“ – Dorothee Schneider, Mannschafts-Olympiasiegerin

Schneider und das Wiesbadener PfingstTurnier – zwei, die sich schon lange kennen. Sie war bereist mit ihrem ersten Grand Prix-Pferd, Van Deyk, in der Kür am Start. Van Deyk – der Trakehnerhengst, das erste Pferd, das Schneider selbst bis zur Grand Prix-Reife ausgebildet und vorgestellt hat und der bei ihr seinen Lebensabend genießen durfte. Erst im Februar diesen Jahres ist er mit 34 Jahren gestorben.

Familien-Momente

Aber auch mit Kartago erlebte Schneider schon spezielle Familien-Momente im Schlosspark. Mit ihm war sie in den 90gern in der Kleinen Dressurtour platziert. Kartago war ein damals siebenjähriger, selbstgezogener Trakehner aus der Zucht ihres Bruders Dr. Theo Schneider, ihre Eltern Susanne und Hans Eberhard Schneider waren auch dabei.

Wiesbaden – ein Heimturnier für Familie Schneider. Bis Ende der 80er waren die Schneiders auf der Domäne Mechtildshausen in Wiesbaden zu Hause, bevor sie die Gestüts- und Reitanlage St. Stephan im rheinland-pfälzischen Framersheim kauften, deren Eigentümerin und Leiterin seit 2000 Schneider ist.

Zur Person Dorothee Schneider

2014 gewann Dorothee Schneider die Kleine Dressurtour mit Derano, im selben Jahr siegte sie in Wiesbadens traditioneller Flutlichtkür im Sattel von Silvano. Im vergangenen Jahr brachte sie Top-Nachwuchspferd Faustus mit in den Schlosspark. Wen sie 2018 in Wiesbaden an den Start bringen wird, ist noch unklar. Klar ist aber: Die Spitzenreiterin aus Rheinland-Pfalz wird auf jeden Fall dabei sein.

„Die Idee der Almased Dressage Amateurs passt sehr gut zu unserem traditionellen, aber trotzdem modernen Turnier.“ – Isabelle Kettner, Vorstand WRFC

Das Gefühl des kleinen Freudenhüpfers wird in diesem Jahr erstmals auch einer Gruppe von Amateuren in Wiesbaden ermöglicht. Die Almased Dressage Amateurs Dressurserie (ADA) feiert ihr Premierenjahr, das Wiesbadener PfingstTurnier gehört zu den vier auserwählten Stationen. Diese neue internationale Dressur-Serie für Amateure wird organisiert von Helgstrand&Trabjerg und präsentiert von Almased Wellness. Die Serie macht 2018 neben Wiesbaden in Hamburg, im dänischen Aalborg und Herning Station. Wiesbaden ist Station Nummer zwei.

„Die Prüfungen der ADA nicht auf A oder L-Niveau angesetzt, sondern vom Prix St. Georges bis zum Grand Prix.“ – Isabelle Kettner, Vorstand WRFC

Teilnehmen dürfen Dressurreiter, die 26 Jahre und älter und noch nicht in der FEI Weltrangliste gelistet sind. Pro Veranstaltung werden maximal 24 Startplätze vergeben, jeder Reiter darf mit maximal drei Pferden an den Start gehen. Die ADA-Serie umfasst drei Kategorien: die Bronze Tour mit Prix St. Georges und Intermediaire I, die Silber Tour mit Intermediaire I und Intermediaire II und die Gold Tour mit Intermediaire II und Grand Prix.

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