Biebrich erlebt eine kurze laute Nacht: Betonarbeiten laufen durch, die Stadt mindert Lärm und bittet Anwohnende um Verständnis.
Biebrich senkt die Rollläden, doch an der Straße der Republik bleibt es laut. In der Nacht von Freitag, 13. Februar, auf Samstag, 14. Februar, arbeiten Bagger, Pumpen und Mischer auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-vom-Stein-Schule. Der Grund ist sachlich und technisch: Betonarbeiten dulden keine Unterbrechung. Sie verlangen Rhythmus, Zeitfenster – und manchmal die Nacht.
Warum nachts betoniert wird
Beton reagiert sensibel. Temperatur, Feuchtigkeit und ein gleichmäßiger Ablauf entscheiden über Qualität und Haltbarkeit. Wer den Prozess stoppt, riskiert Risse und Schwächen. Deshalb zieht die Baustelle durch, wenn die Umgebung schläft. Die Bauleitung setzt auf abgestimmte Abläufe, um den Lärm zu begrenzen. Geräuscharme Geräte, gezielte Arbeitsphasen und kurze Wege sollen helfen, die Nacht erträglich zu halten.
Rücksicht als Prinzip
Die Stadt bittet Anwohnende um Verständnis und verspricht Vorkehrungen. Dazu zählen klare Zeitfenster, gedämpfte Signaltöne und eine straffe Organisation vor Ort. Es geht um Abwägung: Baufortschritt sichern, Belastung senken. Ganz lautlos gelingt das nicht. Aber leiser als nötig schon.
Ein Ort im Wandel
Auf dem Areal ehemaligen Freiherr-vom-Stein-Schule entsteht ein Verwaltungsgebäude für das Amt für Soziale Arbeit. Bauherrin ist die Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden. Das Projekt bündelt künftig Wege, schafft moderne Arbeitsplätze und bringt Struktur in ein Quartier, das sich neu sortiert. Wer jetzt kurz die Nacht teilt, profitiert später vom Tagbetrieb.
Symbolfoto ©2026 KI-generiert
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