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Me tot wird zu #linkemetoo

Die Linke: #linkemetoo muss Konsequenzen habe

Nachdem die Frankfurter Rundschau das Thema „sexuelle Übergriffe“ bei den Linken im März aufgegriffen hatte, nimmt sich das Nachrichtenmagazin der Spiegel dem Thema an. Die Wiesbadener FDP fordert darauf eine Distanzierung von der Die Linke-Rathausfraktion, die prompt auf den Spiegelartikel reagiert.

Volker Watschounek 2 Jahren vor 0

Bei der hessischen Die Linke soll es über Jahre zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Chatverläufe, Fotos, E-Mails und eidesstattliche Versicherungen geben Hinweise auf die Grenzüberschreitungen.

Di Frankfurter Rundschau hat den Vorwurf der sexuellen Übergriffe Anfang März aufgegriffen. In einem Artikel heißt es, dass sich die Partei Die Linke in Wiesbaden mit Vorwürfen sexueller Gewalt konfrontiert sehe. Zwei junge Frauen behaupten seit Monaten auf Twitter und Instagram unter ihrem Namen, von Parteimitgliedern sexuell belästigt worden zu sein, ist dort zu lesen. Details nennen sie aber keine. Auch beweise blieben bis dahin aus. Und wenn sie zu Beginn Namen genannt hätten; geschehe das inzwischen nicht mehr. Der Artikel ist hier nachzulesen.

Pressemitteilung, FDP

(15.04.2022) Die Jungen Liberalen (JuLis) Wiesbaden fordern die Distanzierung der Wiesbadener Rathausparteien von der Partei die LinkeDie erhobenen Vorwürfe von sexuellen Übergriffen und sexuellen Missbrauch von wiesbadener, sowie hessischen Funktionsträger der Partei die Linke und der Jugendorganisation Solid sind schwerwiegend.

„Ich bewundere den Mut der betroffenen Personen, die ihre Geschichte öffentlich gemacht haben. Das war sicherlich kein leichter Schritt. Sie sollten Vorbild sein für viele junge Menschen, die ähnliche oder sogar die gleiche Situation durchgemacht haben.“ – Sophia Enders, JuLi-Kreisvorsitzende

Schutzsuchende würden sich an Vertrauenspersonen wenden, weil Sie Hilfe benötigen. Wie dort mit den betroffenen Personen umgegangen wurde, sei völlig inakzeptabel, so die Kreisvorsitzende weiter. Die vorgebrachten Vorwürfe müssen aufgeklärt werden. Nichts darf aus politischer oder persönlicher Opportunität unter den Tisch gekehrt werden. Jugendorganisationen und Parteien haben eine besondere Verantwortung für ihre jungen Mitglieder, ganz besonders wenn sie minderjährig sind. Stattdessen wurden bei der Linken in Wiesbaden und Hessen offenbar Straftaten geduldet und die Opfer sich selbst überlassen.

„Alle Täter müssen zurücktreten oder aus ihren Ämtern entfernt werden. Auch die Vorsitzende des Frauenausschusses in der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung muss sich überlegen, ob sie angesichts der im Spiegel erhobenen Vorwürfe ihren Ausschussvorsitz noch mit der notwendigen Glaubwürdigkeit ausfüllen kann.“ Sophia Enders, JuLi-Kreisvorsitzende

Von den Wiesbadener Kreisverbänden und Fraktion erwarten wir eine klare Distanzierung von den Vorkommnissen und den Tätern, die an entscheidenden Stellen der Wiesbadener Linken sitzen. Mit dieser Partei und diesen Menschen ist kein Staat zu machen – und auch keine Stadt. Die Fraktionen aus SPD, Grüne und Volt müssen die Koalitionsverhandlungen umgehend abbrechen, fordert die 24-jährige Psychologie-Studentin abschließend.

Die Linksjugend der Partei reagiert gleich und veröffentlich den nachfolgend in Auszügen zitierten offenen Brief.

Offener Brief der Linksjugend

DIE LINKE wird ihrem feministischen Anspruch nicht gerecht. Das wurde heute durch die Veröffentlichung eines SPIEGEL-Artikels über die patriarchalen Zustände innerhalb der Partei mehr als deutlich. Die Geschehnisse reichen von Sexismus und verbaler Übergriffigkeit bis hin zu sexualisierter Gewalt und der Deckung dieser Taten durch Mitarbeiter:innen, Mandatsträger:innen und Vorstände durch die unterschiedlichen Ebenen sowie Strukturen der Partei DIE LINKE. Diese Zustände konnten nur durch Klüngel und Männerbünde aufgebaut und erhalten werden. Verbündete werden bei Vorwürfen geschützt, um die eigene Machtposition zu erhalten.

Wir sind von den im SPIEGEL geschilderten Fällen geschockt, aber nicht überrascht, da auch wir zum Teil Betroffene dieser Zustände wurden.
Als Feministinnen sind wir wütend und nicht bereit, diese Zustände innerhalb unserer Strukturen zu akzeptieren. Zu viele haben schon unter diesen Machenschaften gelitten, deshalb gehen wir in die Offensive! Wir verstehen uns als Feminist:innen und wenden uns daher gegen jede Art von patriarchalen Strukturen und Unterdrückung. Solange der Kapitalismus aber existiert, werden wir das Patriarchat nicht zerschlagen können. (weiterlesen)

Foto oben ©2021 Wiesbaden lebt

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Die offizielle Internetseite der FDP Rathausfraktion finden Sie unter fdp-rathaus.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.