Die Hochwasserlage hat sich verschärft. Wiesbadens Berufsfeuerwehr hat in Schierstein und in Kostheim damit angefangen, Schutzwände zu errichten.

Die Beobachtung der Hochwasserlage durch das Umweltamt und der Wiesbadener Feuerwehr hat heute zu den ersten Einsätzen der Wiesbadener Berufsfeuerwehr geführt. Aufgrund der zuletzt immer noch steigenden Main- und Rheinpegel wurden in den Stadtteilen Kostheim und Schierstein mobile Hochwasserschutzwände errichtet und weitere Maßnahmen zum Hochwasserschutz ergriffen.

Pegel kurz vor Warnstufe 1

Da gegen Mitternacht voraussichtlich die Hochwassermeldestufe 1 erreicht wird und mit weiter steigenden Pegeln gerechnet werden muss, wurde am frühen Nachmittag entschieden, dass in den Stadtteilen Kostheim und Schierstein die vorhandenen Hochwasserschutzwände installiert werden.

Für diese, mit hohem logistischen Aufwand verbundene Maßnahme, waren die Freiwilligen Feuerwehren Kostheim und Schierstein mit insgesamt 40 Einsatzkräften sowie Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr im Einsatz.

Pumpen installiert

An der Mündung des Lindenbachs in Schierstein wurden außerdem zwei leistungsfähige Pumpen installiert, um bei weiter steigendem Wasserstand einen Rückstau des Baches und eine Überflutung jenseits der Hochwasserschutzwände zu verhindern.

PKWs in Sicherheit

Anders wie in den USA wo Autos im Wasser festgefroren sind, könnte mit Hilfe der Stadtpolizei in Wiesbaden einige Fahrzeughalter über die Gefahr an den Parkplätze ihrer Autors in Kenntnis gesetzt und die Fahrzeuge rechtzeitig entfernen werden. Generell werden die Fahrzeughalter aufgefordert die Hochwasserlage weiter zu beobachten und ihre Fahrzeuge möglichst frühzeitig auf sicheren Parkplätzen abzustellen. Durch die Straßenverkehrsbehörde wurde außerdem die Zufahrt in gefährdete Gebiete gesperrt.

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