Die Welt ist im Wandel, ich spüre es im Wasser, ich spüre es in der Erdeich rieche es in der Luft – vieles was einst war, ist verloren, da niemand mehr lebt der sich erinnert. Alles began mit dem schmieden der grossen ringe …

Engländer sind Traditionsbewusst: bittet man sie aufzustehen und zusammen die Nationalhymne zu singen. Im Kurhaus stellte sich am Samstagnachmittag die Frage, wie viele der Gäste der Bitte nachkommen – und zahlreiche schauten irritiert, als sie zu Beginn des Konzerts „Der Herr der Ringe“ dazu aufgefordert wurden, sich zu erheben um die Nationalhymne zu singen – die Nationalhymne von Mordor. Mit den ersten Tönen waren die Gäste im gut besuchten Kurhaus gleich mitten in Mittelerde, der fantastischen Welt von J. R. R. Toilkin.

“Die Stimmung jedenfalls war großartig, viel Zwischenbeifall. Zum Schluss heftiger, stehender Applaus und ein pralles tanzbares Zugabenpaket – das Aegi-Publikum feierte, klatschte und jubelte, als wäre es nach bösen Abenteuern endlich wieder im Auenland. Der Abend hat Spaß gemacht.” – Neue Presse

Zu Gast im Kurhaus war das dänische Tolkien Ensemble mit seiner musikalischen Interpretation der wohl berühmtesten Sage der Welt – Der Herr der Ringe. Mit seiner Interpretation der Gedichte und Lieder nahmen die Künstler um Caspar Reif und Peter Hall das Wiesbadener Publikum mit auf eine musikalische und erzählerische Reise in die Welt der Elben, Hobbits und Zauberer. Rund 100 Mitwirkende verwandelten die Bühne in Landschaften aus Mittelerde – und setzten Tolkiens Kampf Gut gegen Böse musikalisch in Szene – Immer wieder unterbrochen und durchzogen von den Stimmen von Sir Christopher Lee als Sprecher und Billy Boyd als Erzähler. Wer im Kurhaus den Körper Boys ausblenden konnte, erkannte den Hobbit Pippin – der fröhlich mit der Gitarre die Lieder des Auenwaldes spielte. Und gleich darauf mit bekannter Stimme von seinen Abenteuern auf den Wegen nach Mordor erzählte.

“Eindrucksvoll gerieten die Nummern mit Chor und großem Orchester…” – Weser Kurier/Bremer Nachrichten

Der Herr der Ringe – Das Konzert ist ein hochemotionales und mythisches Erlebnis – nicht nur für eingefleischte “Herr der Ringe”-Fans. Die Spannung und Romantik der gewaltigen Tonschöpfung mit Anklängen an Wagnersche Opern oder Orffs Carmina Burana war zu jeder Zeit spürbar und sorgte immer wieder für Gänsehaut – und reichlich Applaus für die Künstler.”

Impressionen

Flickr Album Gallery Pro Powered By: Weblizar

Caspar Reiff und Peter Hall

Gitarrist Caspar Reiff studierte an der Royal Danish Academy of Music und gab zahlreiche solistische Konzerte in Dänemark. Für das Tolkien Ensemble ist Reiff als Leiter, Komponist und Koordinator tätig. Peter Hall ist einer der Sänger im Ensemble – dazu spielt er als Komponist verschiedene Instrumente. Er studierte Gitarre am London College of Music, bevor er 1977 nach Dänemark zog. Er kann auf eine langjährige, ereignisreiche Karriere zurückblicken.

Über R. R. Tolkien

Der Romanzyklus Der Herr der Ringe hat John Ronald Reuel Tolkien (1892-1973) weltberühmt gemacht. Sein ganzes Leben widmete er sich der Historie seines fiktiven Reiches Mittelerde und inspirierte sichtlich zahlreiche Filmregisseure, etwa George Lucas bei Star Wars. sichtliche Inspiration gewonnen. Seine Erzählungen dienten auch vielen weiteren Werken als Vorlage, wobei vor allem Peter Jacksons Neuverfilmung eine Renaissance des Ring-Kultes ausgelöst hat.

Schon früh entdeckt J.R.R. seine Liebe zu Sprachen. Walisisch, Altenglisch, Griechisch, Französisch und Deutsch gehören während seiner Schulausbildung zu seinen bevorzugten Fächern. Nach dem Tod der Mutter wird Tolkien zunächst von einer Tante, später von einer Pflegefamilie aufgezogen. Ab 1911 studierte er am Exeter College in Oxford, graduierte 1915 und zog 1918 in den Krieg. Im Jahre 1925 wird Tolkien zum Professor an der Universität Oxford berufen, wo auch seine Idee für den Hobbit geboren wird. Eigentlich als Unterhaltung für seine Kinder gedacht, und zunächst ohne den Gedanken an eine kommerzielle Publikation, wurde durch die Vermittlung einer ehemaligen Studentin der Verlag Allen&Unwin auf seine Erzählung aufmerksam und veröffentlichte diese im Jahre 1937. Von 1936 bis 1949 schreibt Tolkien “Herr der Ringe”. Die ersten beiden Bände erscheinen 1954. Ein Kult ist geboren. (Quelle: Wikipedia bearbeitet)

Die nächste Termine

Auch wenn es keinen Termin mehr in Wiesbaden gibt. Alle Wiesbadener Herr der Eine Fans dürfen sich freuen. Das Herr Der Ringe-Kontert ist im April gleich zweimal in der Nähe von Wiesbaden. Am 3. April ist das dänische Tolkien Ensemble zu Gast im Rhein-Main-Theater in Niedernhausen, keine 20 Kilometer vor den Toren von Wiesbaden. Keine zwei Wochen. später gastiert das Ensemble am 18. April im großen Saal des Kurfürstlichen Schloss in Mainz. Auch dort lassen Howard Shores Kompositionen das Auenland mit der Musik beider Trilogien erscheinen.

Weitere Nachrichten aus dem Ortsbezirk Mitte  lesen Sie hier.

Die offizielle Internetseite zum Konzert der Star Entertainment GmbH finden Sie unter star-entertainment.org.

 

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann bestellen Sie doch gleich unseren Newsletter oder folgen uns auf Twitter, Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!