Noch sind es wiesen und Felder. Nach den Plänen der Stadt soll ein neuer Stadtteil entstehen, ein Gewerbegebiet mit Wohnquartier: kurz das Ostfeld.

Solange es die Pläne fürs Ostfeld gibt, Wiesen und Ackerland in einen neuen Stadtteil umzuwandeln, gibt es die Befürworter und die Kritiker. Immer wieder haben die einen den anderen mit Klagen gedroht – klagen, die das Vorhaben um Jahre verzögern könnten. Jetzt macht der hessische Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen) ernst.

Pressemitteilung Die Linke.

(27.10.2021) DIE LINKE. Stadtfraktion Wiesbaden begrüßt die Entscheidung des BUND, der nun mit einer Klage gegen die Bebauung des Ostfelds vorgeht.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat sich bereits vor Monaten entschieden gegen die Bebauung des Ostfelds ausgesprochen. Nachdem die Beschlussfassung in der Regionalversammlung rechtlich angreifbar ist, reagiert der BUND mit einer Klage. Die Fraktion sieht dies als Chance und der Kasteler Stadtverordnete Hartmut Bohrer erklärt hierzu:

„Die geplante Bebauung ist vor allem wegen ihrer ökologisch schädlichen Auswirkungen nicht mit einer klimagerechten Stadtplanung vereinbar. Das Wachstum der Stadt kann nicht um jeden Preis fortgeführt werden und das Geplante raubt der Stadt finanzielle Mittel, die sie für Sozialwohnungen und anderes einsetzen könnte. Wir kämpfen schon seit Beginn der Diskussionen um „Ostfeld/Kalkofen“ gegen das drohende Desaster für Wiesbaden und freuen uns über die Unterstützung der gegen die Bebauung aktiven Bürgerinitiativen.“

Foto oben ©2021 Pixabay

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